Die Daltonplan Schule setzt ganz auf die Egenständigkeit des Schülers und seine Fähigkeit, sich Lerneinheiten zu erarbeiten.
Mit Frontalunterricht verbinden Schüler meistens Stillsitzen und schier unerträgliche Langeweile. Alternativschulen bereiten Lerninhalte häufig interessanter auf und gehen anders an die Wissensvermittlung heran. Wenn Sie Ihre Kinder im eigenen Tempo lernen lassen möchten, bieten Daltonplan-Schulen genau das Richtige. Diese Schulform ist heute besonders in den Niederlanden und in England sehr verbreitet.
Die Schule
Der Grundgedanke einer Daltonplan Schule beruht auf der Verwendung eines in Arbeitspakete aufgeteilten Lehrplanes. Jedes Arbeitspaket ist in die sogenannten Assignments, zu deutsch Anweisungen, aufgeteilt. Ein Assignment ist wiederum in vier Arbeitsabschnitte unterteilt, die den Lernstoff für eine Woche umfassen. Das ermöglicht dem Kind in seinem eigenen Rhythmus zu arbeiten und überträgt ihm die Verantwortung für sein Lernen.
Der Klassenraum als Lernumgebung nimmt den Charakter eines Laboratoriums an. Er ist jeweils ausschließlich für ein bestimmtes Unterrichtsfach eingerichtet. Frontalunterricht im herkömmlichen Sinne existiert nicht. Jedoch steht eine fachspezialisierte Lehrkraft bereit, um den Schülern bei Problemen unter die Arme zu greifen.
Für und Wider der Daltonplan-Schulen
Die Daltonplan-Pädagogik zwingt das Kind selbstverantwortlich mit seiner Freizeit umzugehen und macht den Umgang mit Lernmitteln und Fachliteratur selbstverständlich. Entsprechende Hemmschwellen gilt es zu überwinden. Das selbstständige Lernen erzeugt eine positive Lernatmosphäre und den klassischen Ursachen für Disziplinlosigkeit im Unterricht, also zum Beispiel Langeweile, wird entgegengewirkt. Außerdem können die Schüler die ganze Arbeit in der Schule erledigen, Hausaufgaben gibt es nicht.


