22 Oktober, 2007
Die Zeitumstellung am 28. Oktober – eine neue Studie deckt die Konsequenzen auf
Allgemein
Die seit 1977 aus Energiespargründen eingeführte Sommerzeit ist in den letzten Jahren zunehmend umstrittener geworden. Ergibt eine solche Umstellung in Zeiten von ständigem Energiefluss und ununterbrochener Versorgung also noch Sinn? Nun deckt eine neue Forsa-Studie im Auftrag der DAK die Fakten auf: 83% der Deutschen hätten keine gesundheitlichen Probleme. 83% klingt viel. Bleiben aber noch immer 17% der Bevölkerung, die sich nicht so einfach umstellen können. Das sind immerhin über 13 Millionen Menschen. Beispielsweise im Straßenverkehr ist deutlich zu erkennen, was viel Beklagt wird. „Ich fühle mich nach der Zeitumstellung schlapp und schlafe schlecht“ ist ein häufig ausgesprochenes Problem. Die erhöhten Unfallzahlen in den Folgetagen einer Umstellung sind also offensichtlich kein Zufall.
Geht man genauer ins Detail, so wird einiges verständlicher: Nur zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie sich „überhaupt nicht“ beeinträchtigt fühlten, ein Drittel ist also nicht über Nacht im neuen Rhythmus. Dabei betrifft es die 30- bis 59-Jährigen deutlich öfter als die Jungen oder Senioren. Ebenso sind Frauen betroffener als Männer und ältere Arbeitnehmer als jüngere. Man muss also klar differenzieren.
Der volkswirtschaftliche Nutzen ist dahin und weicht einer gesundheitlichen Einbuße. Ende dieses Jahres soll ein Bericht der EU-Kommission die Auswirkungen klären.
Bis dahin: Kommenden Sonntag, 28. Oktober, wird von 3:00 auf 2:00 Uhr Winterzeit (Normalzeit) zurückgestellt.
Der Beitrag wurde am Montag, den 22. Oktober 2007 um 15:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.