Thursday 18.March.2010
 

Archiv der Kategorie ‘Lifestyle‘

weihnachten_blog

Oder auch: Warum ich Weihnachten so toll finde!

Weihnachten. Das Fest der Liebe, der Familie, der Geselligkeit. Das Fest von Weihnachtspunsch und Gänsebraten und natürlich der ganzen tollen Geschenke!

We wish you a merry Christmas…
Obwohl das Weihnachtsfest doch tatsächlich jedes Jahr an dem gleichen Tag, nämlich dem 24. Dezember stattfindet, scheint es doch für so viele Menschen jedes Jahr vollkommen überraschend zu kommen. Dann wird sich in der letzten Minute durch das vollgepfropfte Kaufhaus gezwängt, nach irgendeinem Schwachsinnsgeschenk gegriffen, das man sich selbst wahrscheinlich niemals kaufen würde. Hauptsache man hat etwas, denn wehe dem, der an Weihnachten nicht mit dem hübschverpacktem Plunder auf der Weihnachtsmatte steht.
Ja, ein Weihnachtsbummel ist schon was Schönes. In der Woche arbeitet man acht Stunden im Büro, ist müde, genervt und gereizt. Da geht doch nichts über einen lauschigen Bummel in den überfüllten Einkaufspassagen voll mit quängelden Kindern und bellenden Hunden, dazu die wohlklingende Weihnachtsmusik („Jingle Bells“ und „Last Christmas“ auf Repeat) nach Feierabend. Immer schön die Wirtschaft ankurbeln lautet die Devise.

Jingle Bells, Jingle Bells…
Wir sollten in dem ganzen Weihnachtstrubel doch auch die schöne Weihnachtsbeleuchtung nicht vergessen. Ja, da glühen die Zähler im Elektrizitätswerk und die Umwelt freut sich. Aber Peter B. aus K. will doch nur allen zeigen, dass sein Haus am hellsten leuchtet und wie viel Arbeit er sich mit dem Schmücken gemacht hat, alles nur, damit Weihnachten entsprechend gefeiert werden werden kann. Schließlich ist das doch der Sinn von Weihnachten. Wussten Sie das etwa nicht? Komisch.
Natürlich entdecken auch dieses Jahr zu Weihnachten viele Christen wieder ihren Hang zur Kirche und so sind wenigstens einmal im Jahr die Kirchenbänke dicht gefüllt. Ist ja auch ein religiösen Fest, das Weihnachtsfest, und die Krippe in der Kirche sieht immer so schön aus.

Have yourself a merry little Christmas..
Doch für viele ist Weihnachten gar keine schöne, besinnliche Zeit. Rund 10% der Deutschen – das heißt jeder zehnte Deutsche – feiern Weihnachten alleine. Ohne die Wärme und Geborgenheit einer Familie, ohne Lachen und Scherzen, Lieder singen und Geschenke. Niemand da, der einem sagt, wie schön der Weihnachtsbaum, der viel zu viel Platz weg nimmt, geschmückt ist. Niemand da, der einem Plätzchen vorbeibringt, die eh fett machen. Und niemand da, der einem für das schöne Geschenk dankt, das sicher einen Ehrenplatz im Kellerregal bekommt. Aber die sollen sich mal nicht so anstellen, andere haben nicht mal eine Wohnung. Die Obdachlosen auf den Straßen freuen sich sicher, wenn sie am Heiligabend einen Armenspeise bekommen. Manchmal ist so wenig soviel wert.
Auch die Kinder in den Waisenhäusern werden sicher kein tolles, vor teuren Geschenken strotzendes Weihnachtsfest haben.
Andere wiederum werden die Weihnachtsfeiertage arbeiten. Vielleicht auf der Kinderkrebsstation eines Krankenhauses oder in einem Altenheim, in denen sich kein Verwandter blicken lässt, um Oma und Opa ein fröhliches Fest zu wünschen. Wieder andere sind zur Stelle, wenn der opulent geschmückte Weihnachtsbaum Feuer gefangen hat, oder wenn der Familienstreit eskaliert.
Aber daran wollen wir nicht denken, es ist doch schließlich Weihnachten! Und man kann sich doch einmal im Jahr keine Gedanken über andere machen. Macht man ja schließlich schon das ganze Jahr, oder nicht?

Alle Jahre wieder…
Ist Weihnachten denn mittlerweile nicht viel mehr das Fest des Kaufens, Fressens, Saufens und Verdrängens geworden? Weihnachten wird für mich jedes Jahr überflüssiger. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da. Jeder fünfte Deutsche will Umfragen zufolge Weihnachten abschaffen. Das ist doch schon mal ein guter Anfang. Und ich bin mir sicher, nach dem ersten Weihnachtsstreit (wie jedes Jahr) werden es noch mehr.

In diesem Sinne wünsche ich trotzdem allen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und verabschiede mich mit einem kleinen Gedicht:

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht, wie sie früher war.
Kein Rennen zur Bescherung hin.
Kein Schenken ohne Sinn.

Ich wünsch mir keine teure Sache,
aus der ich mir doch gar nichts mache.
Ich möchte nur ein winzigkleines Stück
vom verlorenen Weihnachtszauber zurück.

Dazu frostklirrend eine Heilige Nacht,
die frischer Schnee winterlich gemacht.
Und leuchtender als sonst die Sterne,
So hätt’ ich’s zur Bescherung gerne.

Wohl auch das Läuten ungezählter Glocken,
die Mitternachts zur Mette locken.
Voll Freude angefüllt die Herzen,
Kinderglück im Schein der Kerzen.

Könnt diese Nacht geweiht doch sein!
Nicht überladen mit Wohlstand - eher klein!
Dann hörte man wohl unter allem Klingen
vielleicht mal wieder Engel singen.

Ach, ich wünsche mir in diesem Jahr
Weihnacht, wie sie als Kind mir war.
Es war einmal, so lang ist’s gar nicht her,
für uns so wenig so viel mehr…

Autor: JE

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TwilightBlog

Die Fortsetzung der Twilight-Saga „New Moon – Biss zur Mittagsstunde“ hatte schon im Voraus vor Hysterie gesorgt. Als die Jungstars Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner auf ihrer Promo-Tour durch Europa in München Werbung für ihren neuen Film machten, gab es für Tausende von Fans kein Halten mehr. Seit dem 26.11.2009 ist der langersehnte Film nun schon in den deutschen Kinos zu sehen. In den USA spielte er am ersten Tag alleine 72,7 Millionen Dollar ein, ein Gewinn, der sogar die Harry Potter Rekorde schlug. Die romantische Love-Story von der Schülerin Bella Swan und dem Vampir Edward Cullen, appelliert ganz klassisch im Stile von Romeo und Julia an die schwärmerischen Sehnsüchte junger Mädchen, die bei der teilweise doch sehr kitschigen Umsetzung ganz auf ihre Kosten kommen.

Der zweite Teil des Films beginnt nach der dramatischen Kampfszene aus dem ersten Teil (Bella landete nach ihrem Überlebenskampf mit einem Vampir mit Bisswunde und Beinbruch schwerverletzt im Krankenhaus) noch recht harmlos, bis Bella jedoch ihren 18. Geburtstag mit der Familie der Cullens feiert und sich unglücklicherweise an dem Geschenkpapier schneidet. Ein fataler Fehler in einem Haus voller Vampire. Gerade noch kann Edward (Robert Pattinson) seinen Vampirbruder Jasper (Jackson Rati) davon abhalten, sich auf Bella zu stürzen. Edward wird nach diesem Vorfall bewusst, dass er und seine Familie eine lebensgefährliche Bedrohung für Bella darstellen und sieht nur eine Lösung, um sie schützen zu können – er muss sie verlassen. Für Bella beginnt daraufhin eine grauenvolle Zeit der Einsamkeit, sie verfällt zunehmend dem Schmerz bis sich eine zaghafte Freundschaft mit dem Indianerjungen und alten Freund Jacob Black (Taylor Lautner) entwickelt. Jedoch verändert sich dieser im Laufe der Zeit auf merkwürdige Weise: Aus dem Jungen Jacob wird schon bald (sehr zur Freude des weiblichen Publikums) ein junger muskulöser Mann, der schließlich jedoch gegenüber Bella immer verschlossener wird. Als diese ihn und seine Freunde aufgrund seines seltsamen Verhaltens zur Rede stellen will wird das Geheimnis offenbart: Jacob ist ein Werwolf…

Der Film, der wie bereits der erste Teil (Twilight – Biss zur Morgenstunde) auf dem Bestseller Roman von Stephenie Meyer basiert bleibt trotz guter Vorlage dennoch relativ flach. Viele der Dialoge wirken zum Teil sehr plump und unbeholfen, ganz abgesehen von der schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller, durch welche die leidenschaftlichen Gefühle zwischen Bella und Edward doch eher an der Oberfläche zu bleiben scheinen. Auch die Animation im Film ist eher mittelmäßig, so wirkt die Verwandlung Jacobs und seiner „Artgenossen“ doch zum Teil sehr unecht. Was bleibt ist ein Film, der hauptsächlich von den Vorlieben weiblicher Teenager lebt. So sind Jacob und die anderen Werwolfjungs meist mit freiem Oberkörper zu sehen und auch Frauenschwarm Robert Pattinson tritt schließlich mit freiem Oberkörper vor die Menschen, um die Volturi (die mächtigen italienischen Vampire) herauszufordern. All dies ist manchmal schon zuviel des Guten, wodurch die Story zusehends in den Hintergrund gerät. Dennoch positiv anzumerken ist der äußerst ansprechende Soundtrack mit wirklich wunderschönen Songs wie beispielsweise von „The Killers“ oder der Band „Muse“. Eingefleischte Twilight-Fans, die sich schon mit der ersten Romanverfilmung identifizieren konnten, werden auch an dem zweiten Teil ihre wahre Freude haben. Wem jedoch allein das gute Aussehen von Pattinson und Co. nicht ausreicht, der sollte vielleicht lieber zu den Original-Romanen greifen.

Autor: MS
Bildquelle: Warnermedia, Concorde Filmverleih GmbH

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herbscht

Es ist dunkel, wenn ich aufstehe, es ist dunkel, wenn ich von der Arbeit komme. Der Herbst schlägt mit seiner fatalen Freude an Dunkelheit gnadenlos herzlos zu. Ich bin nicht ganz sicher, ob es überhaupt jemals wieder hell werden kann. Um mich zu vergewissern, blinzele ich einer Laterne zu und hoffe davon eine Ahnung von Helligkeit zu bekommen. Zu viele tote Fliegen schrecken mich ab und ich versuche es mit einem hell beleuchteten Schaufenster. Ein viel zu kalter Wind lässt mich meine Jacke enger ziehen. Wo ist der Sommer nur geblieben? Der blaue Himmel und die wundervoll wärmenden Sonnenstrahlen? Es beginnt leicht zu nieseln. Meine Stimmung bewegt sich auf den Nullpunkt zu. Grau, grau und nochmals grau, es ist wirklich deprimierend. Da fehlt einem die Lust auch nur irgendetwas zu unternehmen. Von wegen man soll sich viel bewegen, um nicht depressiv zu werden, wie soll das bitte schön gehen, wenn es draußen kalt und regnerisch ist?!

Und da der Mensch ein sehr vergessliches Wesen ist, kann ich gut verstehen, weshalb die Suizidrate in solchen Monaten sicher nicht weniger wird. Es weiß ja keiner mehr, dass es den Sommer gibt. Wo war er übrigens, ganz sicher hatte ich da nicht frei. Naja lassen wir das.

Ich kämpfe mich über das nasse und rutschige Laubwerk zur Bahn vor. Kurz überlege ich mir etwas Süßes beim Bäcker zu kaufen, soll ja auch die Stimmung heben. Gerade kann ich mich noch davon abhalten, deprimiert und fett, das wäre zu viel. Hat sich sicher auch die Industrie ausgedacht, gerade jetzt die Süßigkeiten in Unmengen auf den Markt zu werfen. Gerade für uns gefährdete Herbstdepressive ein gemeines Suchtmittel. Wahrscheinlich stehen sie in geschäftlicher Beziehung mit den Fitnesscentern. Obst- und Gemüsehändler sollten dem weihnachtlichen Süßkram Geschäft mal Konkurrenz machen, gesunde Ernährung ist doch genauso wichtig für ein gutes Wohlbefinden. Hmm, vielleicht Bananen mit Schokoüberzug. Während mir bei dieser Überlegung auffällt, wie mich die Weihnachtskonsummaschinerie schon völlig vereinnahmt hat, fährt die Bahn ein.

Mich schon aus den erdrückenden Klauen des Tages wähnend, stehe ich nun im leicht überfüllten Zug. Da passiert es. Sie beginnen um mich herum zu husten und hier und da zu niesen. Einfach schrecklich! Gefangen in der Bazillenschleuder! Der nächste apokalyptische Hollywood-Film würde ganz gewiss diesen Titel tragen.
Mitten im Schweinefieberwahn stecke ich nun zwischen diesen röchelnden Menschen fest. Mein Gesicht vergräbt sich immer tiefer in meinem Schal. Vielleicht sollte ein Mundschutz in öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben werden? Die Diskussion, ob Impfen lassen oder nicht, schwebt ja nun zurzeit über ganz Deutschland. Aber ich denke, ich werde die Panikmache ignorieren und der dunklen Macht der Pharmaindustrie unter Einsatz meines Lebens entgegenstehen. Wahrscheinlich ist sie ebenso dunkel wie der Herbsttag sich heute vor mir aufgetan hat.

Aber ich will nicht missmutig erscheinen. Dass man sich in der Woche nun von einem Dunkel zum anderen bewegt, nun ja, da ist das Wochenende doch um so schöner. Und seien wir mal ehrlich, wer würde seinen Glühwein gern an einem hellen Sommertag trinken? Ich gestehe auch ein, dass mir die weihnachtliche Beleuchtung der Stadt gefällt und ich mich an den kleinen beleuchteten Sternen oder Schwibbögen in den Fenstern der Häuser ebenfalls erfreue. Da verzichtet man doch auch gern mal auf Tageslicht. Soweit so gut mit meinen Geständnissen. Der Herbstdepression ist also doch Einiges entgegenzusetzen. Und vor allem auch Süßes, Schokoplätzchen, Kokosmakronen, Vanillekipferl. Oh je ich beginne zu schwärmen. Macht eben doch glücklich. Was soll`s, das Leben muss man genießen können.
Und da sieht man es mal wieder: Es ist alles nur so Dunkel wie man es sich macht.

Also auf in den vielleicht gar nicht so grauen Herbst! Es kann sein, dass ich mir den Weg mit einem bunten Lampion leuchten werde.

Autor: MW

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Frauenmagazine

Ich oute mich – und zwar als eine leidenschaftliche Leserin diverser Frauenmagazine! So stapeln sich bei mir nicht nur Zeitschriften voller Klatsch und Tratsch, die mir jede Woche „aufs Neue“ Einblicke in das Leben von Brangelina und ihren sechs Kids geben, sondern auch solche, die als Ratgeber für die moderne Frau fungieren und mir neben häufig nicht ganz unkomplizierten Rezepten auch noch die aktuellen Antworten auf alle Fragen zu Liebe, Sex und Zärtlichkeit in Form eines Psychotests geben (dessen an zu kreuzende Antwortmöglichkeiten übrigens nur in den seltensten Fällen mit den meinen übereinstimmen). Natürlich gibt es da auch noch die Modemagazine, denen ich immer wieder gerne Vertrauen schenke, wenn es darum geht, meinen Kleiderschrank neu zu bestücken.

Schaut man sich all diese Magazine an, so müsste einem sofort klar werden, dass Frauen die Zielgruppe sind. Doch so deutlich das auch eigentlich durch Themen, Layout und Farbkonzept sein müsste – manche Männer scheinen das nicht so zu sehen… Woher ich das wohl weiß?

Nach und nach verschwinden in meinen eigenen vier Wänden immer wieder Frauenzeitschriften, als hätten sie Beine bekommen, liegen die vermissten Exemplare dann plötzlich im Badezimmer, unsauber gestapelt direkt griffbereit neben der Toilette. Entweder Sie fragen sich jetzt, wie die da denn wohl hingekommen sind, oder aber bei Ihnen handelt es sich um eine der Frauen, die gerade ein Schmunzeln unterdrücken müssen, weil sie sich sagen: „Ha, das erleb ich auch regelmäßig!“. Sollten Sie zusammen mit ihrem Partner in einer Wohnung leben, in der auch die „Gala“, „Intouch“, „Instyle“, „Freundin“, „Brigitte“, und so weiter zu finden sind, dann haben auch Sie sicher die ein oder andere Ausgabe schon einmal auf dem Klo wiedergefunden und können sich sicher sein, dass nun auch ihr Partner die angekreuzten Antworten Ihres letzten Psychotests in und auswendig kennt (und Sie mit Sicherheit auch drauf ansprechen wird, was sehr anstrengend werden kann, da eben die meisten Antwortmöglichkeiten gar nicht den eigenen entsprechen!) und mit Ihnen über Diäten, Drogenexzesse und Comebacks von Lindsay Lohan und Co. diskutieren möchte.

Anscheinend haben auch Männer ein Bedürfnis, sich mithilfe von Magazinen fortzubilden, um anschließend darüber kommunizieren zu können. Doch wie sieht es auf dem Markt für die Herren der Schöpfung und ihre Zeitschriften eigentlich aus? Es muss ja ein mickriges Bild sein, dass sich dem Mann in einem gut sortierten Zeitschriftenhandel bietet, wenn er dann doch auf unsere Blättchen zurückgreift!

Werfen wir doch mal einen Blick auf die Auswahl: Nun, da haben wir den „11 Freunde“ lesenden Fußballer (meist eher im passiven Sinne), den Satiriker, der über die politischen Entgleisungen der „Titanic“ sinniert, den Nerd, der das „Chip“ Magazin für sein Allerheiligstes hält, den „Auto Motor Sport“-Leser, der beim Betrachten der abgebildeten PS-Schleudern ins Schwitzen gerät und natürlich denjenigen, der nicht wirklich gerne liest, sondern lieber Hochglanzaufnahmen der schönsten Frauen betrachten möchte. Dank der „FHM“, „Maxim“ und dem „Playboy“ (dessen Leser natürlich auch und vor allem über gute Witze lacht und sich mit anspruchsvollen Reportagen und Interviews auseinandersetzt) kein Problem. Selbst für den Koch im Manne gibt es ab sofort ein mehr als männliches Kochmagazin mit dem vielsagenden Titel „Beef!“ Und als ob diese Sparten die Interessen der Männerwelt noch nicht genug befriedigen würden, erschien in der letzten Woche nun also auch die „Gala Men“, die – in absoluter Frauenzeitschrift-Manier – Brad Pitt auf den Titel packte. Das alles muss den Mann doch einfach von unseren Frauenzeitschriften ablenken! Wenn ich da mal so drüber nachdenke, bin ich überzeugt, dass es eine Frau gewesen sein muss, die die Idee zu solch einem weiblichen Männerheft hatte, weil sie sich selbst ständig auf der Suche nach ihren eigenen Illustrierten befand.

Abschließend kann ich als Frau da nur sagen: Wow, so früh hatte ich noch nie eine Geschenkidee für Weihnachten. Mein Freund erhält eine der soeben aufgezählten Nachschlagewerke, und zwar im Abo! Und dann werde ich mir mal überlegen, wo ich die gelieferten Ausgaben am besten hinschleppen und lesen werde…

Autor: RL

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