<< Eigentlich geht nichts über die Sicherheit von Patienten, die sich während einer Operation voll und ganz auf den Chirurgen verlassen müssen. Wenn dabei gravierende Fehler gemacht werden, können diese zu dauerhaften Behinderungen, körperlichen Beschwerden oder sogar zum Tod führen. Um diesem Szenario vorzubeugen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „Checkliste“ für sichere Operationen vorgestellt. >>
Als ob eine neu eingeführte „Checkliste“ bei gravierenden Operateur-Missgeschicken Abhilfe schaffen würde. Ich denke nicht!
Immer wieder hört man in Presseberichten aus Print, Funk oder Fernsehen, dass die „Halbgötter“ in Weiß irgendwelche Bestecke oder Schwämme im Körper des Patienten vergessen, der im nachhinein mit diesen Folgen leben muss – ja sogar vielleicht Gefahr läuft daran zu sterben.
Denn eigentlich attestiert man Deutschlands Ärzten, die den hippokratischen Eid schworen, eine gewisse Unfehlbarkeit, welche gerade in heiklen Operationen gegeben sein sollte – es geht ja immerhin um den wertvollsten Besitz überhaupt: das Leben!
Was soll den jetzt diese „Checkliste“ bringen! Ja okay, vielleicht vermindert sich dadurch das Risiko etwaige Fehlern zu fabrizieren, aber wer kontrolliert die Menschlichkeit, denn auch Ärzte bestehen zu hundert Prozent aus Fleisch und Blut und sind keine Roboter, die vielleicht in ferner Zukunft – Heiliger Vater hilf uns - einen Doktor-Titel erwerben können.
Für meine Begriffe ist der Lösungsansatz der Weltgesundheitsorganisation zwar nachvollziehbar, ob Operationen somit tatsächlich sicherer werden sei dahin gestellt und zudem fragwürdig. Der Mensch macht Fehler, die man ihm eingestehen muss – auch bei der Wahl der Profession, welche sich „Arzt“ schimpft.
Autor: Dimi
Bild: picture-alliance/ dpa
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Zitat: >>Knapp drei Millionen Menschen aus ärmeren Ländern sind laut WHO im vergangenen Jahr in den Genuss einer modernen Aidstherapie gekommen. Dies ist zwar eine Steigerung um eine Million im Vergleich zum Vorjahr - doch noch immer ein Bruchteil der tatsächlich Betroffenen. Eine bessere Vernetzung der Hilfsprojekte sei wichtig, so Kazatchkine: „Wir müssen es schaffen, dass alle Seiten partnerschaftlich zusammenarbeiten – die Zivilgesellschaft, die Regierungen, die Betroffenen und die Geldgeber. Wir kämpfen gegen eine globale Epidemie.“<<

