Thursday 18.March.2010
 

Archiv der Kategorie ‘Gesundheit‘

operation26.jpg<< Eigentlich geht nichts über die Sicherheit von Patienten, die sich während einer Operation voll und ganz auf den Chirurgen verlassen müssen. Wenn dabei gravierende Fehler gemacht werden, können diese zu dauerhaften Behinderungen, körperlichen Beschwerden oder sogar zum Tod führen. Um diesem Szenario vorzubeugen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „Checkliste“ für sichere Operationen vorgestellt. >>
Als ob eine neu eingeführte „Checkliste“ bei gravierenden Operateur-Missgeschicken Abhilfe schaffen würde. Ich denke nicht!
Immer wieder hört man in Presseberichten aus Print, Funk oder Fernsehen, dass die „Halbgötter“ in Weiß irgendwelche Bestecke oder Schwämme im Körper des Patienten vergessen, der im nachhinein mit diesen Folgen leben muss – ja sogar vielleicht Gefahr läuft daran zu sterben.
Denn eigentlich attestiert man Deutschlands Ärzten, die den hippokratischen Eid schworen, eine gewisse Unfehlbarkeit, welche gerade in heiklen Operationen gegeben sein sollte – es geht ja immerhin um den wertvollsten Besitz überhaupt: das Leben!
Was soll den jetzt diese „Checkliste“ bringen! Ja okay, vielleicht vermindert sich dadurch das Risiko etwaige Fehlern zu fabrizieren, aber wer kontrolliert die Menschlichkeit, denn auch Ärzte bestehen zu hundert Prozent aus Fleisch und Blut und sind keine Roboter, die vielleicht in ferner Zukunft – Heiliger Vater hilf uns - einen Doktor-Titel erwerben können.
Für meine Begriffe ist der Lösungsansatz der Weltgesundheitsorganisation zwar nachvollziehbar, ob Operationen somit tatsächlich sicherer werden sei dahin gestellt und zudem fragwürdig. Der Mensch macht Fehler, die man ihm eingestehen muss – auch bei der Wahl der Profession, welche sich „Arzt“ schimpft.
Autor: Dimi
Bild: picture-alliance/ dpa
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AIDS.jpgZitat: >>Knapp drei Millionen Menschen aus ärmeren Ländern sind laut WHO im vergangenen Jahr in den Genuss einer modernen Aidstherapie gekommen. Dies ist zwar eine Steigerung um eine Million im Vergleich zum Vorjahr - doch noch immer ein Bruchteil der tatsächlich Betroffenen. Eine bessere Vernetzung der Hilfsprojekte sei wichtig, so Kazatchkine: „Wir müssen es schaffen, dass alle Seiten partnerschaftlich zusammenarbeiten – die Zivilgesellschaft, die Regierungen, die Betroffenen und die Geldgeber. Wir kämpfen gegen eine globale Epidemie.“<<

Wo bleibt den in diesem Zusammenhang der hoch gepriesene Begriff, der sich mehr und mehr als Unwort herauskristallisiert: Ich meine die Globalisierung. Eigentlich beschreibt jener die internationalen Verflechtungen (Dienstleistungen und Austausch von Gütern), die sich über geographische Grenzen hinwegsetzt und ein Wirtschaftswachstum auf globaler Ebene forcieren will. Das dabei eigentlich nur die großen „Global-Player“ profitieren ist doch eh klar und keine Makulatur mehr. Immer noch leiden die Menschen in Afrika und Lateinamerika unter ihren schlechten Arbeitsbedingungen, Hungersnöten und schlechte medizinische Versorgung, wobei Letzteres dazu führt, dass der Kampf gegen Aids noch lange nicht gewonnen ist und wohl „chronisch“ weitergeht.
Adam Smith, der eigentliche „Urvater“ der Globalisierung, würde sich in seinem Grabe umdrehen, wenn er die Missstände dieser Welt – von seiner „Himmelspforte“ aus - beobachten müsse.
Wo bleiben denn letztendlich die Gelder für Afrika? Klar einem Bruchteil wurde bereits geholfen – aber ist das der Anspruch, mit dem die Globalisierung vorher gepriesen hat. Sollte nicht jeder Mensch ein „Stückchen vom Kuchen abhaben dürfen.“
Die Wahrheit widerlegt diese Ideale und zeigt, dass immer noch zu viele Menschen von der globalen Vernetzung nichts haben und zusehends verkümmern.
Und wieder stehen unsere Politiker hilf- und machtlos in Kombination mit einer gewissen Gelähmtheit den Problemen gegenüber – welche sich latent auf dem Rücken der „ach so tollen“ Globalisierung immer weiter ausbreitet.
Unterstützung kommt zwar an – aber sehr limitiert!
Leider ein Tropfen auf dem heißen „Wüstensand“.
Autor: Dimi
Mehr zu diesem Thema unter: www.optikur.de/news/

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„Binge-Drinking” - Aha? Diese „Modeerscheinung“ – mit ihren Wurzeln in Großbritannien – zieht anscheinend unaufhaltsam ihre Bahnen und ist in unseren Landen wohl nicht mehr zu stoppen. Deutschland belegt eh schon länger einen der obersten Plätze im internationalen Vergleich, wenn es um den Alkoholkonsum geht. Besser anfreunden kann sich der Deutsche eher mit der Tatsache – so wie im Jahre 2006 – Exportweltmeister geworden zu sein – aber bitte nicht im hemmungslosen Konsum von Alkohol. Die Anhängerschaft wächst und wächst und ist im Altersdurchschnitt viel zu jung. Mit dem Einstiegsalter von zehn Jahren – so hörte man – wird zur Flasche gegriffen. Und jetzt auch noch „Binge-Drinking“. Reicht es etwa nicht zu erfahren, dass im Jahre 2006 circa 19. 500 Jugendliche mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden? Anscheinend nicht, denn Jugendliche werden mit diesem Trend dazu verleitet, in kurzer Zeit viel Alkoholisches, sei es Alkopops, Bier oder gar zu noch härteren Sachen zu greifen. Bis zum Koma und in die Besinnungslosigkeit ausartend wird immer weiter getrunken. Fazit: Sehr beunruhigend und sorgniserregend. Denn welche verantwortungsbewussten Eltern folgen ihren Zöglingen schon bis an die Theke, um zu kontrollieren, wie viel Alkohol getrunken wird. Fazit: Man braucht kein Prophet – wie Nostradamus - zu sein, um dieses Szenario zu verurteilen und auf die Unfähigkeit und Gelähmtheit unseres politischen Systems hinzuweisen – auch wenn der Erwerb von Alkohol mittlerweile im Alter von 16 bis 18 Lebensjahren liegt.
Wenn die Rate schon bei 25 bis 33 Prozent trinkender Jugendlicher liegt - und das mindestens einmal im Monat, sind die Alarmglocken längst bis zur Überfälligkeit geläutet.
Mehr zu diesem Thema auf: www.optikur.de/news/

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Man hört es immer wieder und überall – „Rauchen ist tödlich“ und „Raucher sterben früher“. Eine unendliche Geschichte wie es scheint und zudem ein altes Thema in neuen Schläuchen.
Besonders die Frühsterblichkeit ist in diesem Kontext zu nennen. Rauchen kann die geschätzte Lebensdauer im Gegensatz zu Nichtrauchern um bis zu 10 Jahre verkürzen. Doch gilt diese Tatsache nicht bei allen Rauchern, wie jetzt eine neue Studie belegt. Vielmehr bezieht sich diese Faustregel auf Menschen, die erst mit dem Rauchen begonnen haben, als sie schon erwachsen waren.
Laut neuesten Studien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne, sterben Jugendliche, die bereits im Alter von 14 oder 15 Jahren zur Zigarette greifen, möglicherweise mehr als 20 Jahre früher als gleichaltrige Nichtraucher.
Je eher und je mehr also geraucht wird, umso früher kann sich im Leben eine Entzündung in der Lunge bilden, wodurch dann die auch Raucherlunge genannte Lungenkrankheit COPD entstehen kann, warnen die Ärzte der DGP. Besonders gefährlich daran sei, dass die Betroffenen die Entzündungen vorerst nicht bemerken und selbst wenn der Patient mit dem Rauchen längst aufgehört hat, lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung nicht mehr aufhalten, so die Mediziner. Dennoch schweigen –mit Überzeugung – „praktizierende“ Raucher diesen beunruhigenden Umstand tot und greifen weiterhin zum Glimmstängel. In Kauf genommen wird da natürlich nicht nur der gesundheitliche Schaden sondern auch eine gesetzliche Tabaksteuererhöhung. Da kann die Schachtel auch fünf oder sechs Euro kosten - laut dem Motto: Ich rauche gern! Mehr zum Thema Rauchen finden Sie auf:
http://www.optikur.de/gesundheit/rauchen/

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Diabetis_Blog.jpgBisher mussten Diabetiker das für sie notwendige Insulin ins Unterhaut-Fettgewebe spritzen. Doch diese unangenehme Art der Insulinzufuhr kann bald ein Ende haben. Amerikanische Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, bei der Stoffe in einem gelartigen Molekülpäckchen durch den Magen transportiert werden und auch dessen agressive Magensäure überstehen. Das Insulin wird von der Magensäure zersetzt, weswegen sich Diabetiker diesen für den Blutzuckerspiegel wichtigen Regulierungsstoff bislang durch Spritzen zuführen mussten.
Deswegen haben die Forscher den Verdauungsapparat und dessen Abläufe in einem Reagenzglas nachgestellt. Das entwickelte Hydrogelpäckchen öffnet sich erst, wenn das Säureniveau von stark sauer wie im Magen zu basisch wie im Dünndarm umschlägt und entlässt dann die darin eingeschlossenen Insulinmoleküle, welche sofort vom Körper aufgenommen werden können.
Die Hülle des Päckchen besteht aus sogenanntem Hydrogel. Diese schützt das darin enthaltene Insulin und kann, sich laut der Forscher, sogar zusätzlich im Dünndarm verhaken, da sie es mit spezielle Ankermoleküle präperiert haben. Dadurch erhöht sich die Verweilzeit des Päckchen im Dünndarm erheblich und dies führt, laut der Forscher dazu, dass sich die Abgabezeit für das Insulin im Dünndarm deutlich steigert. Die Anhängsel sind spezielle Bindeproteine aus Weizenkeimlingen. Sollten die Ergebnisse auch in realen Situationen bestätigt werden, so könnte schon bald die Entwicklung einer Pille für Diabetiker beginnen.

Mehr zum Thema Diabetes finden Sie auf: http://www.optikur.de/gesundheit/krankheiten/diabetes/

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