Thursday 2.September.2010
 

Archiv der Kategorie ‘Alkohol‘

Alkohol_Herz.jpgZitat: “Mit dem Nachwuchs über das Thema Alkohol zu reden und klare Regeln aufzustellen, ist für viele Eltern schwierig, wie eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) ergab. So sprechen gut ein Drittel der Eltern (32 Prozent) den Umgang mit Alkohol gegenüber ihren Kindern nicht an und geben diesen auch keine klaren Regeln vor.”

Nein, Nein, Nein – es ist kaum mehr auszuhalten. Jetzt werden sogar Eltern dazu aufgefordert mit ihren „Youngstern“ über das schwierige Thema Alkohol zu reden. Was ist denn daran bitteschön schwierig.

Viel diffiziler stellt sich der Sachverhalt dar, wenn über Aufklärung, Geschlechtsverkehr und Verhütung informiert werden muss und in diesem Zusammenhang die Geschichte der Biene und der Bestäubung von Blütenblättern Tenor ist.

Dabei muss natürlich eingeräumt werden, dass unsere heutige „abgebrühte“ Jugend für solch weithergeholte Kamellen lediglich ein laszives „Gähnen“ übrig hat und sich insgeheim über die Eltern fragen muss: „Was erzählen die mir da eigentlich?“

Lasst die „Generation Zukunft“ doch autonom entscheiden, wie viel und wie schnell harte alkoholische Getränke oder „Gerstenkaltschalen“ (Bier) konsumiert werden, wenn sie selber noch nicht ob ihrer Grenzen bewusst sind.

Das da ein eventueller Krankenhausaufenthalt an der Tagesordnung steht, verursacht durch hemmungsloses „Besaufen“, stellt dann halt jenen Erfahrungswert dar, der in Zukunft –hoffentlich- vermieden wird.

Es ist zwar klar, dass Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind, aber wenn diese auch ab und an einmal zu tief in das Glas schauen, ist das nicht gerade nachahmenswert und vorbildlich.

Also: In dem Sinne passt eine Textzeile von Pink Floyd, die mit „Another brick in the wall“ ein musikalisches „Masterpiece“ vollbrachten: „Leave us kids alone!“

Mehr zu diesem Thema unter: www.optikur.de/news/

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„Binge-Drinking” - Aha? Diese „Modeerscheinung“ – mit ihren Wurzeln in Großbritannien – zieht anscheinend unaufhaltsam ihre Bahnen und ist in unseren Landen wohl nicht mehr zu stoppen. Deutschland belegt eh schon länger einen der obersten Plätze im internationalen Vergleich, wenn es um den Alkoholkonsum geht. Besser anfreunden kann sich der Deutsche eher mit der Tatsache – so wie im Jahre 2006 – Exportweltmeister geworden zu sein – aber bitte nicht im hemmungslosen Konsum von Alkohol. Die Anhängerschaft wächst und wächst und ist im Altersdurchschnitt viel zu jung. Mit dem Einstiegsalter von zehn Jahren – so hörte man – wird zur Flasche gegriffen. Und jetzt auch noch „Binge-Drinking“. Reicht es etwa nicht zu erfahren, dass im Jahre 2006 circa 19. 500 Jugendliche mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden? Anscheinend nicht, denn Jugendliche werden mit diesem Trend dazu verleitet, in kurzer Zeit viel Alkoholisches, sei es Alkopops, Bier oder gar zu noch härteren Sachen zu greifen. Bis zum Koma und in die Besinnungslosigkeit ausartend wird immer weiter getrunken. Fazit: Sehr beunruhigend und sorgniserregend. Denn welche verantwortungsbewussten Eltern folgen ihren Zöglingen schon bis an die Theke, um zu kontrollieren, wie viel Alkohol getrunken wird. Fazit: Man braucht kein Prophet – wie Nostradamus - zu sein, um dieses Szenario zu verurteilen und auf die Unfähigkeit und Gelähmtheit unseres politischen Systems hinzuweisen – auch wenn der Erwerb von Alkohol mittlerweile im Alter von 16 bis 18 Lebensjahren liegt.
Wenn die Rate schon bei 25 bis 33 Prozent trinkender Jugendlicher liegt - und das mindestens einmal im Monat, sind die Alarmglocken längst bis zur Überfälligkeit geläutet.
Mehr zu diesem Thema auf: www.optikur.de/news/

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Alkohol in moderat konsumierten Mengen ist gesundheitsfördernd. Das ist nichts Neues und wurde schon in diversen Studien bestätigt (siehe Blog vom 15.01.2008). Doch um das menschliche Bedürfnis nach konkreten Fakten oder Zahlen zu befriedigen, hat nun ein Team von Forschern um Dana King von der Universität South Carolina die genaue Wirkung auf eine bestimmte Zielgruppe untersucht. Diese war mittleren Alters und übte sich in Alkoholabstinenz. Die Studie lief über einen Zeitraum von vier Jahren. Etwa 500 der 7500 Testpersonen fingen an, beispielsweise Wein in geringen Mengen von maximal 125 ml bei den Frauen, beziehungsweise 250 ml bei den Männern regelmäßig zu konsumieren. Dabei stellten die Wissenschaftler Erstaunliches fest: Ein um fast 40 % verringertes Herzinfarktrisiko im Gegensatz zum Ausgangszustand. Evaluieren konnten sie es anhand von Beobachtungen der großen Herzgefäße und einer eventuellen Arteriosklerose in diesem Bereich, die als Hauptindikator für einen drohenden Infarkt gilt. Ebenfalls berücksichtigt wurden andere risikosenkende Lebensweisen, wie Bewegung oder ausgewogene Ernährung, um Abweichungen auszugleichen.

Ein beachtliches Ergebnis. Dennoch ist festzuhalten, dass Alkohol ein Gift ist, das dem Körper erheblich zu schaden vermag. Sobald mehr als die angesprochene „geringe“ Menge in regelmäßigen Abständen konsumiert wird, werden die Leber und andere Organe in Mitleidenschaft gezogen. Daher ist der Konsum moderater Mengen Alkohol vielleicht eine, aber sicherlich nicht die beste Möglichkeit, sich vor Herzschäden oder anderen Erkrankungen zu schützen.

Zudem sei dahingestellt, wer als Initiator und Geldgeber einer solchen Studie fungiert.

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