Thursday 18.March.2010
 

Monatsarchiv für Juni, 2008

operation26.jpg<< Eigentlich geht nichts über die Sicherheit von Patienten, die sich während einer Operation voll und ganz auf den Chirurgen verlassen müssen. Wenn dabei gravierende Fehler gemacht werden, können diese zu dauerhaften Behinderungen, körperlichen Beschwerden oder sogar zum Tod führen. Um diesem Szenario vorzubeugen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „Checkliste“ für sichere Operationen vorgestellt. >>
Als ob eine neu eingeführte „Checkliste“ bei gravierenden Operateur-Missgeschicken Abhilfe schaffen würde. Ich denke nicht!
Immer wieder hört man in Presseberichten aus Print, Funk oder Fernsehen, dass die „Halbgötter“ in Weiß irgendwelche Bestecke oder Schwämme im Körper des Patienten vergessen, der im nachhinein mit diesen Folgen leben muss – ja sogar vielleicht Gefahr läuft daran zu sterben.
Denn eigentlich attestiert man Deutschlands Ärzten, die den hippokratischen Eid schworen, eine gewisse Unfehlbarkeit, welche gerade in heiklen Operationen gegeben sein sollte – es geht ja immerhin um den wertvollsten Besitz überhaupt: das Leben!
Was soll den jetzt diese „Checkliste“ bringen! Ja okay, vielleicht vermindert sich dadurch das Risiko etwaige Fehlern zu fabrizieren, aber wer kontrolliert die Menschlichkeit, denn auch Ärzte bestehen zu hundert Prozent aus Fleisch und Blut und sind keine Roboter, die vielleicht in ferner Zukunft – Heiliger Vater hilf uns - einen Doktor-Titel erwerben können.
Für meine Begriffe ist der Lösungsansatz der Weltgesundheitsorganisation zwar nachvollziehbar, ob Operationen somit tatsächlich sicherer werden sei dahin gestellt und zudem fragwürdig. Der Mensch macht Fehler, die man ihm eingestehen muss – auch bei der Wahl der Profession, welche sich „Arzt“ schimpft.
Autor: Dimi
Bild: picture-alliance/ dpa
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Rauchfrei_1.jpg „Ab dem 1. Juli gilt das Rauchverbot in allen Bundesländern. Gleichzeitig steht das Nichtrauchergesetz durch die vielen Ausnahmen schon wieder auf der Kippe. Im Juli will das Bundesverfassungsgericht ein Grundsatzurteil zum Nichtraucherschutz fällen.“

 

Endlich! Endlich gilt das Nichtraucherschutzgesetz ab dem 1. Juli. In vielen Bundesländern waren Clubs und Kneipen bereits seit längerem rauchfrei. Plötzlich sind die Nasen nicht mehr verstopft von Teer und Nikotin, Haare und Klamotten stinken nicht mehr, wenn man um 5 Uhr morgens aus der Disko torkelt, auch Asthmatiker können abends wieder in öffentlichen Gaststätten feiern gehen, ohne es danach bitter zu bereuen. Die Frage „Isst du noch oder darf ich schon rauchen“ hat sich erübrigt. Ein Paradies nicht nur für Nichtraucher, sondern auch für diejenigen inkonsequenten Nikotinsüchtigen, die bisher im Zug zum Qualmen ins Raucherabteil gingen, um den Gestank hinter sich her durch die Gänge bis in den Nichtraucherwagen zu ziehen.
Wie haben wir Nichtraucher uns gefreut, während die Zigarettenjunkies noch heuchelten, sie wären doch ach so tolerant, und beteuerten, auch immer brav die Nichtraucher zu fragen, ob das bisschen Qualm ihnen etwas ausmache. Klar! Mich hat noch nie jemand im Club gefragt, ob er Rauchen dürfe und allein diese Selbstverständlichkeit des ungefragten Zigarettenkonsums in Tanztempeln und Lokalen ist für mich nicht gesundheitsgefährdend, sondern auch geschmacklos und außerdem: Diskriminierung von Nichtrauchern.
Nun kommen wir Nichtraucher endlich zu unserem Recht, die Welt ist ein wenig besser geworden, seit Raucher (wie aktuell Bundestrainer Jogi Löw) sich für ihr Suchtverhalten öffentlich rechtfertigen müssen – und dann das: Das Rauchverbot steht erneut auf der Kippe, zumindest ein bisschen, weil Gastwirte sich benachteiligt fühlen. Denn zu Bier und Schnaps in der Eckkneipe gehört nun mal die Zigarette. Und wer nicht rauchen darf, trinkt seinen Korn lieber zuhause, denkt sich der Kneipenbesitzer.
Liebe Gastronomen – momentan habt ihr vielleicht recht, manche Gäste lassen sich tatsächlich vom Rauchverbot abschrecken. Aber denkt doch mal an die Zukunft! Erstens: Im heimischen Wohnzimmer ist man allein, auch die Störrischsten werden ihre Saufkumpanen bald vermissen und reumütig in die – nun rauchfreien – Eckkneipen zurückkehren und sich eben arrangieren. Anpassung braucht eben Zeit. Zweitens: Rauchen ist sowas von uncool! Ein paar Raucher haben es zwar noch nicht begriffen, aber die Nichtraucher sind Eure Klientel der Zukunft. Und drittens: Später einmal, wenn Eure Enkel euch fragen, warum ihr nichts getan habt, wollt Ihr dann etwa zugeben, am Kippen des Nichtrauchergesetzes mitbeteiligt gewesen zu sein? Wollt Ihr nicht lieber als Widerstandskämpfer mit Weitblick in die Annalen eingehen.
Also bitte, liebe Gastwirte, lasst das Nichtraucherschutzgesetz Nichtraucherschutzgesetz bleiben und erzieht lieber Eure Gäste. Denn Rauchen ist, wie gesagt, einfach nur uncool, vorsintflutlich und unnütz. Und wer sein Geld nicht für Zigaretten ausgibt, hat auch mehr Geld für Bier und Korn in der Eckkneipe.

Autor: JMH

Bild: dpa/ picture alliance

 

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sport_gewalt.jpgSport statt Gewalt: So und nicht anders muss die Maxime in unserer gewaltüberfluteten pluralistischen Gesellschaft lauten. Doch leider beherzigen zu wenige innerhalb der Bevölkerung lebende Menschen den „Slogan“ und missbrauchen körperliche Gewalt als Ventil für Frust und Sorge, verursacht durch mannigfaltige Gründe: Arbeitslosigkeit und die daraus resultierende Perspektivlosigkeit führen in der Regel zu Aggressionen. Wenn dann auch noch Alkohol oder andere Drogen diesen Nährboden verstärken, ist das „Negativ-Paket“ perfekt.
Auch die sozialen Verhältnisse, in die ein Mensch hineingeboren wird, prägen dessen zukünftige Aversionen gegen eine Gesellschaft – umgeben von Massenarbeitslosigkeit und Armut –, kanalisiert in einer massiven Perspektivlosigkeit, die den jungen Menschen mit Ablehnung bestraft.
Aber kann der einzige Ausweg aus diesem Dilemma Gewalt sein – im Übrigen nicht nur physisch sondern auch verbal praktiziert? Definitiv nein!
Okay – wir müssen ja nicht gleich das Vereinte Englische Königreich mit seinen Hooligans als Vorbild nehmen, die in sogenannten „football-factorys“ zusammengeschlossen sind und sich bei Auswärts- oder Heimspielen ihres Vereins die Köpfe eintreten. Diese Art von Frustbewältigung hat nun auch nur bedingt, beziehungsweise gar nichts, mit Sport zu tun und ist in meinen Augen einfach nur dumm!
Die seit der Hafenkrise in England in Mode gekommene „factory“-Rivalität erfreut sich leider einer großen Fangemeinde, wobei der Haß zwischen Arsenal und Chelsea-„Hools“ am Größten erscheint. In Kauf genommen werden dabei auch Tote und Verletzte, so wie ein trauriges Beispiel aus dem Jahr 1998 beweist, als Polizist Daniel Nivel Koma-Reif getreten wurde und sich ein trauriger Schatten über die Weltmeisterschaft in Frankreich legte. Es steht außer Frage, dass eine Factory-Bewegung hinter dem – drastisch und hyperbol formuliert – Attentat steckte.
Warum treten solche gewaltverherrlichenden „Menschen“ nicht in „Rambos“ Fußstapfen, schließen sich einer Legionärs- oder Söldnertruppe an, ziehen nach Afghanistan und spielen „Cowboy und Indianer.“
Eine einfachere Lösung gibt es aber auch noch: Sport! Seinen Aggressionen Luft verschaffen, kann man doch auch auf dem Fußballplatz, im Fitnessstudio, im Boxring, im Schwimmbecken oder gar beim Klippenspringen. Auch Sportangeln wäre eine Variante – oder muss es gleich das Erziehungscamp oder die Vollzugsanstalt sein.
Optikur unterstützt mit seinem Namen die gewissenhafte Kampagne „Sport statt Gewalt“, eine Aktion, initiiert vom gleichnamigen Verein.

Autor: Dimi

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sexybrille.jpgNeulich in der U-Bahn auf dem Nachhauseweg. Feierabend, der Wagen ist überfüllt mit müden Menschen. Da sitzt mir gegenüber ein Schlipsträger mit Designer-Gestell auf der Nase, um die Dreißig. Und als bekennender Kurzsichtiger mit Erfahrung fällt mir auf: Der Mensch hat keine Myopiebeule! Wissen Sie, was ich meine? Diese kleine (oder, je nach Dioptriewert, größere) Verschiebung der Wange, wenn man ein Gesicht schräg durch eine Brille betrachtet. Je nach Fehlsichtigkeit erscheint die Backenlinie durch die Brille ausufernder oder aber innenliegender, als der unbebrillte Teil des Gesichts. Bei besagtem U-Bahn-Fahrer aber schlossen bebrillter und unbebrillter Backenteil EXAKT miteinander ab. Das konnten doch allerhöchstens 0,25 Dioptrien sein, braucht man da schon eine Brille? Oder trug dieser Anzugcasanova seine Brille etwa nur zum Spaß, um seriös zu wirken? Als Accessoire? Eine Brille als Stilmittel???Fast jeder Brillenträger kann sich an die schmerzhafte Erfahrung erinnern, das erste Nasengestell bekommen zu haben. Komisch sah man aus, fremd, wie ein anderer Mensch. Und dann der nächste Schultag: Brillenschlange, Brillenschlange! So wurden Sportskanonen plötzlich äußerlich zu Strebern, Ballspiele konnten nicht mehr ganz so unbeschwert genossen werden (schon mal einen strammen Schuss voll auf die Brille bekommen? ja? dann wissen Sie ja, wovon ich rede!) und die Mädchen beziehungsweise Jungs zogen die unbebrillten Geschlechtsgenossen meistens vor. Was für ein Unglück, fehlsichtig zu sein. Gemein und ungereicht erscheint die Welt für den, dessen Augapfel sich schon früh falsch entwickelte, zu kurz oder zu lang wurde und so ein falsches Bild auf die Netzhaut projizierte.Unsere Kindheit und Jugend waren von hässlichen Kassengestellen geprägt. Der sehnsüchtige pubertäre Wunsch nach Kontaktlinsen traf auf elterliche Ablehnung, weil Kontaktlinsen erstens „zu teuer(!)“ sind und die Augen sich zweitens sowie „noch im Wachstum befinden(!)“. „Später, warte noch ein bisschen, bis Du älter bist!“ wurden wir vertröstet. Später? Mama, Papa, mein Leben entscheidet sich jetzt! Wann, wenn nicht mit 15, ist das Leben am härtesten? Was haben wir gelitten! Aber dann, irgendwann, kam die Wende. Bei mir fing das Bewusstsein für eine ganz neue Ästhetik der Brille an mit einer Werbung für Brillengläser. Da trug ein glatzköpfiger Typ – man sah ihn von hinten – eine stylishe dunkle Horn- beziehungsweise Kunststoffbrille auf besagter Glatze. Die Message war: Meine Brille kommt vom Flohmarkt, die Gläser vom Markenhersteller.

Irgendwann in dieser Zeit wurde der Bann gebrochen. Brillen avancierten zum Accessoire. Wer hätte noch Anfang der 90er gedacht, dass irgendwann Gestelle mit Fensterglas angefertigt würden, weil modebewusste Fashion-Victims auch gerne so ein cooles Ding im Gesicht haben wollten? Ganz recht, lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: C-O-O-L und trendy wurden sie plötzlich, unsere bislang verhassten Sehhilfen. Zwar sind beschlagene Gläser, unscharfe Schwimmbadbesuche und Myopiebeulen noch immer eine höchstgradige Benachteiligung des fehlsichtigen Teils unserer Bevölkerung. Aber mal ehrlich: Ein bißchen Kurzsichtigkeit ist immer noch besser als Brillen aus Fensterglas, oder? Echte Brillenträger sind eben keine Pseudos, sondern die wahren Fashionists. Und den süßen Silberblick eines Brillenträgers, der zum Knutschen sein Gesichtsaccessoire abnimmt, kann auch nicht der talentierteste Fensterglasmacho schauspielern.

Dass Brillen inzwischen nicht nur stylish sind, sondern ihren Träger auch attraktiv machen, fällt besonders bei Männern mit markanten dunklen Kunststoffgestellen auf. Superentspiegelte Gläser sorgen für vollen Durchblick von beiden Seiten. Einen lässigen Dreitagebart dazu kombiniert, modischer Stoff auf trainiertem Körper – da leckt sich frau die Finger. Sportlichkeit + Brille, kurzsichtiger Frauenheld – das ist heute kein Gegensatz mehr! Es mag auch am Bildungsboom liegen, den wir seit ein paar Jahren erleben. PISA-Kritik, Wer wird Millionär und die tausend anderen Wissensshows machen’s uns vor: Intelligenz ist sexy. Und Brille macht intelligent (zumindest äußerlich). Ergo: Wenn der Rest auch stimmt, sind Brillenträger/innen unheimlich anziehend!

Also, Benny, Kevin, Mike und Dirk oder wie Ihr alle heißt, die Ihr uns damals als Brillenschlange aufgezogen habt – tragt Ihr auch schon Fensterglas? Oder habt Ihr Euch etwa eine echte Kurzsichtigkeit zugelegt? Was, Ihr werdet heutzutage ausgebootet von denen mit den schicken Designergestellen auf der Nase? So, so, so… Welcher Brillenträger hat sich nicht schon in der Schulzeit gefragt, wann diese obercoolen Schulranzenmachos vor den bebrillten Intelligenzlern im Staube kriechen? Jetzt ist es endlich so weit. Die Rache der sexy Brillenschlangen wurde schon vor Jahren eingeläutet. Jetzt sind wir am Zug und unseren Kindern wird es mal besser gehen in der Pubertät. Angesichts der inzwischen antiquierten Diskriminierung gegen uns Brillenträger könnte man fast von der „Mensch-Werdung“ der Sehbehinderten sprechen.

Autor: JMH

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Intelligenz.jpgNeulich hörte ich in einem Podcast von einer Professorin, inzwischen in Pension, die über ihr Leben und ihren Werdegang anschaulich erzählte. Thema war dabei natürlich auch ihre universitäre Karriere. Ihr Leben lang hatte diese Frau immer wieder Außenseiterrollen innegehabt, so auch als sie die universitäre Karriereleiter erklomm. War sie als Studentin noch eine unter vielen Kommilitoninen (die meisten davon in einem Lehramtsstudiengang / mit dem Ziel, Lehrerin zu werden), schrumpfte die Zahl derjenigen Frauen, die nach dem Abschluss promovierten, ganz erheblich. In ihrer Assistenzzeit hatte diese Frau nur noch wenige weibliche Kollegen, die meist heirateten und sich von ihrem Mann schließlich überreden ließen, sich doch lieber im Umfeld von Heim und Herd zu betätigen.
Besagte Frau jedoch habilitierte sich 1975 und erhielt direkt den Ruf an eine Universität, wo sie als Professorin mit Vorurteilen und Unverständnis der männlichen Kollegen gegenüber den bewegten Frauen zu kämpfen hatte. So verhielten sich die anderen Professoren eher als Kavaliere, sahen in ihr nicht die Kollegin, sondern die „gnädige Frau“ – zuvorkommend aber mit wenig Respekt für eine starke Frau in einem Männerberuf.
Seitdem hat sich zum Glück einiges getan. Die Fortschritte der Frauen sind unaufhaltsam. Im vergangenen Jahr 2007 stammten 24 Prozent der eingereichten Habilitationen von Frauen. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch 1993. Es tut sich was an deutschen Universitäten.
Woran aber liegt es, dass weibliche Professoren immer noch in der Minderheit sind?

Erklärung Nummer Eins: Auch an Universitäten existiert eine gläserne Decke, die Frauen daran hindert, weiter aufzusteigen. Frauen arbeiten im Wissenschaftsbetrieb eher in Verwaltung, akademischem Auslandsamt oder als Gastdozenten, also in deutlich weniger reputativen Positionen. Könnte es sein, dass es für Frauen einfach ungleich schwerer ist, an repräsentative Schaltstellen zu gelangen, als für Männer?

Erklärung Nummer Zwei: Frauen interessieren sich einfach für andere Bereiche. So ist es für weibliche Medizinabsolventen reizvoller, Menschen zu helfen, als an der Universität die Forschung voranzubringen und Theoriewissen zu vermitteln. Nach den typischen von Frauen besetzten Stellen, hätten Frauen also ein gesteigertes Interesse an Buchhaltung, Rechnungswesen und Berufen mit Kontakt zu Menschen. Diese Theorie deckt sich damit, dass die meisten weiblichen Habilitanden in den sogenannten Frauenfächern anzutreffen sind, wie etwa Literatur- und Kunstwissenschaften, allerdings nur sehr wenige Frauen Naturwissenschaften studieren oder dort gar eine universitäre Laufbahn einschlagen.

Erklärung Nummer Drei: Frauen sind in ihrer Berufswahl noch immer stark beeinflusst von der öffentlichen – durch Männer geprägten – Meinung. So kostet es Frauen ungleich mehr Überwindung, zum Beispiel ein Mathematikstudium aufzunehmen, wie Männer, da schon kleine Mädchen immer wieder mit dem Vorurteil konfrontiert werden, Mathe sei etwas für Jungs und Sprachen eine Mädchendomäne. Ebenso könnte es vielen Frauen als unweiblich erscheinen, Managerin oder eben Professorin zu werden. Die hochqualifizierte Karrierefrau in einer Männerdomäne – eine unattraktive Streberin?

Lassen wir Frauen uns nach Jahren der Frauenbewegung etwa immer noch den Schneid abkaufen? Oder machen es uns die Männer imm noch zu schwer? Woran es liegt, dass Frauen in der Riege der Professoren immer noch unterrepräsentiert sind, kann hier nicht eindeutig geklärt werden, wahrscheinlich gelten alle drei Theorien mehr oder weniger. Dass die Gleichberechtigung noch immer nicht erreicht ist, zeigt auf jeden Fall auch die aktuelle Diskussion um den Feminismus, in dem Alphamädchen, Roches „Feuchtgebiete“, Eva Herman und die Nachfolge Alice Schwarzers die zentrale Rolle spielen.

Autor: JMH
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