Thursday 18.March.2010
 

Monatsarchiv für Mai, 2008

Raucheranzahl.jpgNur das Elternhaus als Verantwortliche zu reduzieren und ein Verbot von Tabakwerbung und von Zigarettenautomaten auszusprechen, wenn Kinder oder Jugendliche mit dem Rauchen anfangen, ist völlig überzogen und hyperbol dargestellt.

Dieser Lösungsansatz ist eher optional zu sehen und von unseren Politikern, wie zum Beispiel Sabine Bätzing von der SPD,  zu borniert dargestellt. Auch eine erneute Androhung der Tabaksteuer-Erhöhung, die dazu führen soll, dass Kinder und Jugendliche (Deutschland ist und bleibt eh Europas Rekordhalter) vom Zigarettenkauf abgehalten werden, bleibt äußerst fragwürdig und diskutabel.
Vielleicht kommt die Bundesrepublik in ferner Zukunft an einen Punkt, das sogar Kinofilme oder TV-Spielfilme, in denen rauchende Personen mitspielen, zensiert werden. Man denke dabei an erstklassige – in dem Film nóir Genre (Gegensatz zum konventionellen Hollywood-„Schinken“) angesiedelt – wie „smoke“ – unter anderem hochgradig besetzt mit Harvey Keitel und William Hurt, die den ganzen lieben Tag nichts anderes „zelebrieren“ als das Rauchen.
Humoristische Filme wie „Half Baked“. mit David Chappelle treiben es in dieserlei Hinsicht sogar noch mehr auf die Spitze.
Es gibt unzählige Beispiele wie „Bube, Dame, König, Gras“. oder „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu, die das Rauchen als propagandistisches Werkzeug benutzen, um den Film einfach besser zu vermarkten und die Cineasten ins Kino und vor die Mattscheibe zu locken.
Politiker werden ja dann diese „Filmgenüsse“ garantiert auf den Index „schmeißen“ - Oder nicht?
Haben denn nicht schon so gut wie alle Jugendlichen unserer Nation,  die grausamen Bilder einer Amputation von Raucherbein- und Hand im Biologie-Unterricht anschauen müssen, um die Risiken und Folge des blauen Dunstes abzuschätzen.
Trotzdem tun Sie es. Also wird auch ein Verbot von Tabakwerbung sowie Zigarettenautomaten den „Braten“ nicht fetter machen, nur weil „der Karren schon bis zur Überfälligkeit im Dreck ist“.
Nein, Nein liebe Politiker! Und auch den –am Pranger stehenden - Eltern ist eine alleinige Schuldzuweisung nicht rechtens.
Schon einmal das Wort Gruppendynamik– oder Zwang gehört! Das äußere soziale Umfeld spielt auch eine wichtige Rolle, weil jenes, den Habitus eines Jugendlichen formt und von genau diesen Einflüssen (Freunde, Fernsehen usw.) – seien sie negativ oder positiv – genährt wird.
Hoffentlich wird Indiana Jones alias Harrison Ford niemals mit dem Rauchen beginnen! Dann, so kann man vielleicht prophezeien, wird es keinen fünften Teil mehr vom Regisseur Steven Spielberg in Deutschland geben, der mit seiner Idee bereits Kultfilm-Charakter innehat.
Na ja – in diesem Sinne!
Mehr zu diesem Thema auf: www.optikur.de/news/
Autor: Dimi
 

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angst.jpgLaut  Juraprofessor und Kriminologe, sind solche Ambulanzen notwendig, um das Rückfallrisiko der Straftäter gegen Null, beziehungsweise erst gar nicht geschehen zu lassen.
In der Theorie hört sich das ja alles schön und gut an, in der Praxis – zum Leidwesen der ängstlichen weiblichen Bevölkerung aber nicht. Die “naiven“ Vorstellungen des werten Herrn Kriminologen sind leider fernab jeglicher Realität und von Gut und Böse zugleich. Als ob tatsächlich ambulant stationierte Straftäter nach „erfolgreich“ absolvierter Therapie vollends geheilt sind – ein fataler Trugschluss!
Ausgewiesenermaßen appelliert die Zivilbevölkerung weitestgehend in die Richtung, dass solche „Irren“ komplett „weggesperrt“ werden und nie wieder das Freie sehen.
Für Sextäter, die zudem ihre Opfer ermorden, wünscht man sich – nach dem Vorbild Texas in Amerika- die Todesstrafe.
Das Problem liegt aber eigentlich nicht in der Tatsache, dass Sexualstraftäter nach der begangenen Tat gefasst und in solche Einrichtungen gesteckt werden, sondern im investigativen Detail der Behörden.
Kritisieren muss man eindeutig die polizeilichen Ermittlungen wie zum Beispiel im Fall Ronny Rieken (Niedersachsen), der schon weit vor dem Mord an der 12-jährigen Ulrike Everts und der 11-jährigen Christina Nytsch im Raum Cloppenburg wegen diverser sexueller Delikte bekannt war.
Dennoch dauerte es viel zu lange bis der „Kinder-Schänder“, der im Übrigen sogar seine eigene Schwester bereits vergewaltigt hatte – durch einen Massengentest entlarvt und überführt wurde.
Ein Blick in seine Akte hätte die Morde vielleicht im Vorfeld verhindern können.
Alles in allem also ein diffiziles Thema, welches stetig kontrovers diskutiert und immer vom subjektiven Auge des Betrachters abhängig ist.
Einen gemeinsamen Konsens wird es darüber in Zukunft wahrscheinlich niemals geben.

Mehr zu diesem Thema unter: www.optikur.de/news/

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„Binge-Drinking” - Aha? Diese „Modeerscheinung“ – mit ihren Wurzeln in Großbritannien – zieht anscheinend unaufhaltsam ihre Bahnen und ist in unseren Landen wohl nicht mehr zu stoppen. Deutschland belegt eh schon länger einen der obersten Plätze im internationalen Vergleich, wenn es um den Alkoholkonsum geht. Besser anfreunden kann sich der Deutsche eher mit der Tatsache – so wie im Jahre 2006 – Exportweltmeister geworden zu sein – aber bitte nicht im hemmungslosen Konsum von Alkohol. Die Anhängerschaft wächst und wächst und ist im Altersdurchschnitt viel zu jung. Mit dem Einstiegsalter von zehn Jahren – so hörte man – wird zur Flasche gegriffen. Und jetzt auch noch „Binge-Drinking“. Reicht es etwa nicht zu erfahren, dass im Jahre 2006 circa 19. 500 Jugendliche mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden? Anscheinend nicht, denn Jugendliche werden mit diesem Trend dazu verleitet, in kurzer Zeit viel Alkoholisches, sei es Alkopops, Bier oder gar zu noch härteren Sachen zu greifen. Bis zum Koma und in die Besinnungslosigkeit ausartend wird immer weiter getrunken. Fazit: Sehr beunruhigend und sorgniserregend. Denn welche verantwortungsbewussten Eltern folgen ihren Zöglingen schon bis an die Theke, um zu kontrollieren, wie viel Alkohol getrunken wird. Fazit: Man braucht kein Prophet – wie Nostradamus - zu sein, um dieses Szenario zu verurteilen und auf die Unfähigkeit und Gelähmtheit unseres politischen Systems hinzuweisen – auch wenn der Erwerb von Alkohol mittlerweile im Alter von 16 bis 18 Lebensjahren liegt.
Wenn die Rate schon bei 25 bis 33 Prozent trinkender Jugendlicher liegt - und das mindestens einmal im Monat, sind die Alarmglocken längst bis zur Überfälligkeit geläutet.
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Man hört es immer wieder und überall – „Rauchen ist tödlich“ und „Raucher sterben früher“. Eine unendliche Geschichte wie es scheint und zudem ein altes Thema in neuen Schläuchen.
Besonders die Frühsterblichkeit ist in diesem Kontext zu nennen. Rauchen kann die geschätzte Lebensdauer im Gegensatz zu Nichtrauchern um bis zu 10 Jahre verkürzen. Doch gilt diese Tatsache nicht bei allen Rauchern, wie jetzt eine neue Studie belegt. Vielmehr bezieht sich diese Faustregel auf Menschen, die erst mit dem Rauchen begonnen haben, als sie schon erwachsen waren.
Laut neuesten Studien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne, sterben Jugendliche, die bereits im Alter von 14 oder 15 Jahren zur Zigarette greifen, möglicherweise mehr als 20 Jahre früher als gleichaltrige Nichtraucher.
Je eher und je mehr also geraucht wird, umso früher kann sich im Leben eine Entzündung in der Lunge bilden, wodurch dann die auch Raucherlunge genannte Lungenkrankheit COPD entstehen kann, warnen die Ärzte der DGP. Besonders gefährlich daran sei, dass die Betroffenen die Entzündungen vorerst nicht bemerken und selbst wenn der Patient mit dem Rauchen längst aufgehört hat, lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung nicht mehr aufhalten, so die Mediziner. Dennoch schweigen –mit Überzeugung – „praktizierende“ Raucher diesen beunruhigenden Umstand tot und greifen weiterhin zum Glimmstängel. In Kauf genommen wird da natürlich nicht nur der gesundheitliche Schaden sondern auch eine gesetzliche Tabaksteuererhöhung. Da kann die Schachtel auch fünf oder sechs Euro kosten - laut dem Motto: Ich rauche gern! Mehr zum Thema Rauchen finden Sie auf:
http://www.optikur.de/gesundheit/rauchen/

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