Thursday 2.September.2010
 

Monatsarchiv für April, 2008

Diabetis_Blog.jpgBisher mussten Diabetiker das für sie notwendige Insulin ins Unterhaut-Fettgewebe spritzen. Doch diese unangenehme Art der Insulinzufuhr kann bald ein Ende haben. Amerikanische Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, bei der Stoffe in einem gelartigen Molekülpäckchen durch den Magen transportiert werden und auch dessen agressive Magensäure überstehen. Das Insulin wird von der Magensäure zersetzt, weswegen sich Diabetiker diesen für den Blutzuckerspiegel wichtigen Regulierungsstoff bislang durch Spritzen zuführen mussten.
Deswegen haben die Forscher den Verdauungsapparat und dessen Abläufe in einem Reagenzglas nachgestellt. Das entwickelte Hydrogelpäckchen öffnet sich erst, wenn das Säureniveau von stark sauer wie im Magen zu basisch wie im Dünndarm umschlägt und entlässt dann die darin eingeschlossenen Insulinmoleküle, welche sofort vom Körper aufgenommen werden können.
Die Hülle des Päckchen besteht aus sogenanntem Hydrogel. Diese schützt das darin enthaltene Insulin und kann, sich laut der Forscher, sogar zusätzlich im Dünndarm verhaken, da sie es mit spezielle Ankermoleküle präperiert haben. Dadurch erhöht sich die Verweilzeit des Päckchen im Dünndarm erheblich und dies führt, laut der Forscher dazu, dass sich die Abgabezeit für das Insulin im Dünndarm deutlich steigert. Die Anhängsel sind spezielle Bindeproteine aus Weizenkeimlingen. Sollten die Ergebnisse auch in realen Situationen bestätigt werden, so könnte schon bald die Entwicklung einer Pille für Diabetiker beginnen.

Mehr zum Thema Diabetes finden Sie auf: http://www.optikur.de/gesundheit/krankheiten/diabetes/

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blog_krank.jpgDie meisten Deutschen schleppen sich gegen ärztlichen Rat, krank und geschwächt zur Arbeit, statt sich auszuruhen und das Bett zu hüten.

Der Fehlzeiten Report 2007, der von der Universität Bielefeld und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK herausgegeben wird, berichtet, dass etwa 75% aller deutschen Beschäftigten zur Arbeit gehen, obwohl sie sich richtig krank fühlen oder sogar eine Krankschreibung vom Arzt erhalten haben.

„Blau- oder Krankmachen“, was früher einmal sehr beliebt war, steht heute für die meisten Arbeitnehmer nicht mehr zur Debatte. Zu groß ist die Angst den Job zu verlieren oder seine Aufgaben nicht in den vorgegeben Zeiträumen zu erfüllen. Dies geht sogar so weit, dass selbst ernsthaft Kranke sich mit Schmerzen oder anderen Beschwerden ins Büro schleppen.

Auch der Hausarzt Matthias Frank kann diese Entwicklung durch Erfahrungen mit Patienten in seiner eigenen Praxis bestätigen. Seine Patienten möchten keine Krankschreibung, egal wie schlecht Sie sich fühlen. Und wenn es gar nicht anders geht, dann wollen sie sich höchstens 1 bis 2 Tage freistellen lassen, um sich wenigstens ein bißchen auszukurieren.

Doch liegt es nicht eigentlich am Arzt zu entscheiden, ob Arbeitsunfähigkeit vorliegt oder nicht?!

Eigentlich schon, doch in der Regel kann jeder selbst beurteilen, ob er arbeitsfähig ist oder nicht. Natürlich muss man nicht wegen eines Schnupfens oder einer leichten Übelkeit sofort zum Arzt gehen und sich krankschreiben lassen.

Doch auch hier, in der Empfindlichkeit, unterscheiden sich die Menschen, laut des Mediziners.

Bei leicht erhöhter Temperatur fühlt der Eine sich noch topfit und merkt nicht einmal was in seinem Körper gerade vorgeht, während der Andere sich krank und schwach fühlt.

Doch Mediziner warnen vor unüberlegtem Handeln.
Sollte sich jemand durch Bakterien oder Viren einen Infekt zugezogen haben und mit diesem zur Arbeit gehen, so kann er seine Kollegen und Kunden damit anstecken.
Daher sollte man sich lieber zuhause ausruhen, statt die nächsten Wochen alleine im Büro zu sitzen, da sich alle Andern im Betrieb angesteckt haben.

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beine blog_1.jpgSchönheit ist käuflich – daran werden wir uns mittlerweile alle schon gewöhnt haben. Doch der Schönheitswahn nimmt brutale und erschreckende Formen an.
Es geht mittlerweile so weit, dass junge und ohne Zweifel hübsche Frauen sich die Knochen brechen lassen und unbeschreibliche Schmerzen in Kauf nehmen, nur um ein paar Zentimeter größer zu werden.

In einer Klinik in der russischen Stadt Kurgan entscheiden sich jährlich mehr als 200 junge Frauen für eine Operation, bei der sie ihre Beine um ein paar Zentimeter verlängern lassen. Lange Beine sind weiblich und sexy und viele Frauen würden wirklich alles tun um genau so zu wirken. Denn der Eingriff verursacht nicht nur große Schmerzen, sondern bringt auch nicht zu verachtende Risiken mit sich. Es entstehen offene Wunden, die eine Infektion auslösen können und sollte eine OP einmal schief laufen, kann die Patientin danach sogar den Rest ihres Lebens im Rollstuhl verbringen. Außerdem dauert der ganze Prozess des Streckens monatelang.

Doch auch das hält die Patienten nicht davon ab. Ganz im Gegenteil, immer mehr Frauen reisen aus allen Ländern nach Russland und entscheiden sich für einen solch brutalen Eingriff.

Bei der schmerzhaften Operationsmethode werden den Frauen zunächst die Knochen ihrer Beine gebrochen, um sie nachher mittels Metallgestellen auseinander zu ziehen. Wird zum Beispiel der Unterschenkel gebrochen und der dabei entstehende Bruch kontinuierlich vergrößert, so wird der Knochen immer länger. Um den Knochen zu dehnen, wird eine Metall-Konstruktion für die gesamte Behandlungsdauer fest um das Bein geschraubt. Durch das Drehen der Schrauben, die samt Drähte in den Körper ragen, wird der Knochenspalt immer weiter vergrößert.

Auf diese Weise kann ein Knochen pro Tag einen Millimeter “wachsen”. Soll also ein Knochen um etwa 5 Zentimeter gestreckt werden, dauert die ganze Prozedur etwa 150 bis 200 Tage und natürlich halten auch die Schmerzen dementsprechend lange an. Die Patienten können ihr Bein nie vollständig belasten, müssen regelmäßig zur Krankengymnastik und dürfen nur auf Gehstöcken laufen. All das nur um ein paar Zentimeter größer zu sein und wieder etwas mehr einem Schönheitsideal zu entsprechen. Wäre es nicht angebrachter sich eine unglaubliche Menge an High Heels zu leisten, statt sich einer langwierigen und schmerzhaften Operation zu unterziehen, die weit über 100.000 € kostet.

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