Das Rauchverbot hat die Bevölkerung gespalten. Die einen plädieren für Entscheidungsfreiheit, die anderen für Gesundheit. Diese sprechen von unzumutbarer Belästigung, jene von einem Gesundheitswahn. Doch eines wird häufig außer acht gelassen: Sind die Raucher generell gegen das neue Gesetz und die Nichtraucher dafür? Und wie sehen sich die unterschiedlichen Parteien, vor allem in punkto Quantität?
Das hat nun jüngst eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach bei Konstanz festgestellt. Sie befragten mehr als 20.000 Männer und Frauen ab 40 Jahren und untersuchten auch frühere Statistiken. Das Ergebnis: Die nichtrauchende Mehrheit geht davon aus, dass fast die Hälfte der Bevölkerung (46 %) raucht. Doch liegt diese Zahl weit darunter. Lediglich 29 % der Menschen rauchen regelmäßig.
Allerdings zeichnet sich über die letzten 50 Jahre ein deutlicher Wandel ab. In der 50er Jahren lag der Anteil der rauchenden Männer bei stolzen 88 % und erreichte damit ihren Höchststand. Heute sind es etwa 35 %. Anders bei den Frauen. Hier griffen zu dieser Zeit nur 21 % zum Glimmstängel, den Höchststand gab es 1975 mit 29 %, heute qualmen 24 %.
Die Gründe dafür sehen die Forscher vor allem in der Emanzipation, die Zigarette galt quasi als erstes Symbol für die Freiheit der Frau. Für die Männer war die Zigarette damals eine Selbstverständlichkeit.
Der stetige Rückgang des rauchenden Bevölkerungsanteils sei jedoch weder auf strengere Gesetzte, noch auf die Erhöhung der Tabaksteuer zurückzuführen, so die Demoskopen. Vielmehr liege es an einem allgemeinen Anstieg des Gesundheitsbewusstseins. Wer nicht aufhören wolle, der ließe sich auch durch ein Rauchverbot in den Kneipen und Restaurants nicht stoppen.
Übrigens sprechen sich lediglich 35 % der Deutschen für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten aus. Knapp 50 % der Bevölkerung würden allerdings separate Raucherräume befürworten.
Welches Lager welches Reglement gutheißt, bleibt allerdings weiterhin ungeklärt.
Informationen, die gegebenenfalls zur Meinungsbildung beitragen, finden Sie unter http://www.optikur.de/gesundheit/vorsorge/rauchen/
Die Diagnose Krebs ist nach wie vor ein Schock für viele Menschen. Genaue Zahlen hat kürzlich die Deutsche Krebsgesellschaft vor dem Deutschen Krebskongress in Berlin verkündet. Demnach bekommt fast im Minutentakt in Deutschland ein Patient diesen unheilvollen Befund konstatiert. Jährlich sind es über 436.000 Erkrankungen, jeder Zweite stirbt daran, insgesamt rund 208.000 Menschen.
In einer Sache unterscheiden sich Männer und Frauen sehr deutlich: in ihrem Lebensstil. Frauen rauchen seltener, trinken weniger und lassen sich vorsorglich untersuchen. Achtet jeder zweite Mann zwar auf ausreichende körperliche Betätigung und seine Ernährung, wird trotzdem mehr getrunken, geraucht und draufgängerischer gelebt. Im Beruf gibt es vermehrt Stress, ebenso im Straßenverkehr. Mit elf Tagen im Jahr sind sie durchschnittlich einen Tag weniger krank als Frauen, was allerdings auf den zweiten Blick wenig aussagekräftig ist.
Von vielen Frauen und vor allem Männern heiß geliebt: Hochhackige Schuhe stehen als Modetrend und Sexsymbol hoch im Trend. In der Welt der Medizin herrschte allerdings lange Zeit eher Ablehnung als Befürwortung. Wurde den hochgestellten und balancierenden Füßen doch allzu oft als Resultat ein Haltungsfehler und Gelenkbeschwerden oder gar Arthritis bescheinigt.