Thursday 2.September.2010
 

Monatsarchiv für Februar, 2008

Raucheranzahl.jpgDas Rauchverbot hat die Bevölkerung gespalten. Die einen plädieren für Entscheidungsfreiheit, die anderen für Gesundheit. Diese sprechen von unzumutbarer Belästigung, jene von einem Gesundheitswahn. Doch eines wird häufig außer acht gelassen: Sind die Raucher generell gegen das neue Gesetz und die Nichtraucher dafür? Und wie sehen sich die unterschiedlichen Parteien, vor allem in punkto Quantität?

Das hat nun jüngst eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach bei Konstanz festgestellt. Sie befragten mehr als 20.000 Männer und Frauen ab 40 Jahren und untersuchten auch frühere Statistiken. Das Ergebnis: Die nichtrauchende Mehrheit geht davon aus, dass fast die Hälfte der Bevölkerung (46 %) raucht. Doch liegt diese Zahl weit darunter. Lediglich 29 % der Menschen rauchen regelmäßig.

Allerdings zeichnet sich über die letzten 50 Jahre ein deutlicher Wandel ab. In der 50er Jahren lag der Anteil der rauchenden Männer bei stolzen 88 % und erreichte damit ihren Höchststand. Heute sind es etwa 35 %. Anders bei den Frauen. Hier griffen zu dieser Zeit nur 21 % zum Glimmstängel, den Höchststand gab es 1975 mit 29 %, heute qualmen 24 %.

Die Gründe dafür sehen die Forscher vor allem in der Emanzipation, die Zigarette galt quasi als erstes Symbol für die Freiheit der Frau. Für die Männer war die Zigarette damals eine Selbstverständlichkeit.

Der stetige Rückgang des rauchenden Bevölkerungsanteils sei jedoch weder auf strengere Gesetzte, noch auf die Erhöhung der Tabaksteuer zurückzuführen, so die Demoskopen. Vielmehr liege es an einem allgemeinen Anstieg des Gesundheitsbewusstseins. Wer nicht aufhören wolle, der ließe sich auch durch ein Rauchverbot in den Kneipen und Restaurants nicht stoppen.

Übrigens sprechen sich lediglich 35 % der Deutschen für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten aus. Knapp 50 % der Bevölkerung würden allerdings separate Raucherräume befürworten.

Welches Lager welches Reglement gutheißt, bleibt allerdings weiterhin ungeklärt.

Informationen, die gegebenenfalls zur Meinungsbildung beitragen, finden Sie unter http://www.optikur.de/gesundheit/vorsorge/rauchen/

Kommentare lesen (0)
 

Krebszahlen.jpgDie Diagnose Krebs ist nach wie vor ein Schock für viele Menschen. Genaue Zahlen hat kürzlich die Deutsche Krebsgesellschaft vor dem Deutschen Krebskongress in Berlin verkündet. Demnach bekommt fast im Minutentakt in Deutschland ein Patient diesen unheilvollen Befund konstatiert. Jährlich sind es über 436.000 Erkrankungen, jeder Zweite stirbt daran, insgesamt rund 208.000 Menschen.

Jedoch gibt ein Umstand den Fachleuten ein Rätsel auf: Die zuletzt ermittelten Zahlen von 2002 und 2004 zeugen von einem Anstieg der Anzahl der Krebserkrankungen um etwa 12.000 Fälle in diesem Zeitraum. Allerdings ist die Zahl der Krebstoten recht konstant geblieben.

Onkologen gehen davon aus, dass es hierfür eine einfache Erklärung gibt. Zum einen sind die Methoden zur Feststellung der Krankheit immer weiter fortgeschritten, einfacher und stichfester. Dadurch werden die Karzinome schlicht häufiger erkannt. Dennoch lassen sich vergleichsweise wenige Menschen regelmäßig untersuchen.

Zum anderen gehen Experten von einem starken demografischen Faktor aus. Das Durchschnittsalter bei der Feststellung liegt hierzulande bei etwa 69 Jahren. Krebs ist also vor allem eine Alterskrankheit. Da unsere Gesellschaft nun immer älter wird, steigt somit auch die Anzahl der Erkrankungen. Evaluiert wurde das Ergebnis mit Vergleichen aus Ländern, in denen das Krebsvorkommen einen geringeren Anteil ausmacht. Auffällig dabei war, dass in diesen Ländern die Geburtenrate höher und die durchschnittliche Lebenserwartung niedriger ausfiel als in Deutschland. Es gibt demnach also weniger Alte und damit auch weniger Erkrankte.

Da nun jeder Todesfall mit der Ursache Krebs dennoch registriert wird, ergibt sich der genannte Umstand.

Zukunftsprognosen gehen weiterhin von einem Anstieg aus. In etwa zehn Jahren soll es rund 20 % mehr Fälle geben, weitere 30 Jahre später sollen es sogar 40 % sein. Der Grund ist ebenfalls in der weiteren demografischen Entwicklung, sowie den fortschreitenden wissenschaftlichen Erkenntnissen zu finden.

Die Häufigkeiten der verschiedenen Krebsarten haben sich nicht verändert. Bei Männern ist der Prostata-Krebs die meistdiagnostizierte Form, bei Frauen ist es der Brustkrebs. Bei beiden Geschlechtern folgen Darm- und Lungenkrebs.

Die Heilungschancen werden immer besser. Die erfolgversprechendsten Aussichten liegen in der frühzeitigen Feststellung und Behandlung. Deshalb wird immer häufiger von Krankenkassen ein regelmäßiger Vorsorge-Check angeboten.

Mehr zum Thema Krebs unter http://www.optikur.de/gesundheit/krankheiten/krebs/

Kommentare lesen (0)
 

41862152.jpgLaut einer neuen Studie sind Depressionen überwiegend ein Problem der Frauen. Es wurde festgestellt, dass mindestens doppelt so viele Frauen an Depressionen leiden wie Männer. Doch die Zahlen sprechen diesmal nur die halbe Wahrheit.

Es ist bekannt, dass Frauen auch doppelt so häufig zu einem Arzt gehen und sich somit häufiger untersuchen lassen als Männer. Daher kommen sie in der Statistik häufiger vor als Männer. Vergleicht man jedoch die statistisch ermittelten Ergebnisse mit der Anzahl der Suizide, so entsteht schnell ein völlig anderes Bild. Die Selbstmordrate ist bei Männern rund drei Mal so hoch wie bei Frauen. Natürlich lässt nicht jeder Selbstmord sofort auf vorangegangene Depressionen des Betroffenen schließen, doch erklärt der Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK, dass meist nicht erkannte psychische Störungen ausschlaggebend für die hohe Zahl an männlichen Suiziden sind. Dass Depressionen bei so vielen Männern meist unentdeckt bleiben, liegt hauptsächlich daran, dass Männer für die Krankheit untypische Sympthome aufweisen. Frauen möchten meist in ihrer Verzweiflung von der Außenwelt abgegrenzt, in sich zurückgezogen und allein sein. Männer dagegen weisen eher Agressionen auf, die ihrem Geschlecht eher entsprechen, als eine ruhige Zurückhaltung. Da also Agressionen oder auffällig gereizte Stimmung nicht mit unter die Symphtome einer Depression fallen, bleibt die Erkrankung bei vielen Männern unerkannt und erschweren eine Diagnose. Viele Männer versuchen jedoch, statt aggressiv zu werden, ihre psychischen Probleme in physische zu verwandeln. Der körperliche Ausdruck einer psychischen Erkrankung sind meist Rückenschmerzen und Magen- oder Herzbeschwerden. Auch versuchen Männer ihre Depressionen durch exzessive Verhaltensweisen zu unterdrücken. So lenken sie sich beispielsweise ab, indem sie stundenlang im Fitnessstudio trainieren oder sich freiwillig bis spät in die Nacht in die Arbeit stürzen. Dies erweist sich als eine gute Taktik, wenn man bedenkt, dass viele Männer statt sich auszupowern und abzulenken, um einen Ausgleich zu schaffen, lieber zur Flasche greifen und durch den Rausch versuchen ihre Probleme zu vergessen. Da Männer sich lieber selbst ihre Mittel und Wege suchen, um mit ihrer Erkrankung umzugehen, statt sich in ärztliche Behandlung zu begeben, wird ein wichtiges Feld in der ärztlichen Fortbildung nicht weiterentwickelt, obwohl dadurch diese Erkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden könnten.

Es zeigt sich also, dass das Ergebnis der Statistik nur auf die Unvernuft der an Depressionen erkrankten Männer zurückzuführen ist und sich diese ein Beispiel an den Frauen nehmen und sich regelmäßig in ärztliche Behandlung begeben sollten.

Mehr zum Thema Depression unter http://www.optikur.de/gesundheit/krankheiten/depressionen/

Kommentare lesen (0)
 

M_nner_sterben_fr_her.jpgIn einer Sache unterscheiden sich Männer und Frauen sehr deutlich: in ihrem Lebensstil. Frauen rauchen seltener, trinken weniger und lassen sich vorsorglich untersuchen. Achtet jeder zweite Mann zwar auf ausreichende körperliche Betätigung und seine Ernährung, wird trotzdem mehr getrunken, geraucht und draufgängerischer gelebt. Im Beruf gibt es vermehrt Stress, ebenso im Straßenverkehr. Mit elf Tagen im Jahr sind sie durchschnittlich einen Tag weniger krank als Frauen, was allerdings auf den zweiten Blick wenig aussagekräftig ist.

Den Beweis liefert eine neue Studie der DAK. Demnach erkranken Männer häufiger an lebensstilbedingten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Zahlen ausgedrückt: Fast 6 % im Gegensatz zu 3,3 % bei den Frauen, gemessen an der relativen Häufigkeit der Fehltage und Krankschreibungen. Lungenkrebs und alkoholbedingte Leberschäden treten sogar doppelt so oft auf, wie bei der weiblichen Schöpfung. Eine Ursache sehen die Experten in der Wahrnehmung des alle zwei Jahre anfallenden und von der Kasse bezahlten Gesundheitschecks. Lässt sich jede zweite Frau untersuchen, so ist es lediglich jeder fünfte Mann. Diese brächten ihr Auto lieber zum TÜV, als sich selbst untersuchen zu lassen, so Herbert Rebscher, Chef der DAK. In letzter Zeit werden auch psychische Erkrankungen immer relevanter. Die weibliche Reaktion ist meist von Passivität und Niedergeschlagenheit geprägt. Männlich wird allerdings meist mit Aggression und riskantem Verhalten reagiert und beispielsweise eine Depression eher unterdrückt und ignoriert, als diese behandeln zu lassen. Ebenfalls eine Ursache der durchschnittlich um sechs Jahre kürzeren Lebenszeit.

Doch was kann man dagegen tun? Oder eine andere Frage: sollte Man(n) überhaupt etwas tun? Sind es doch teilweise, wenn hier vielleicht etwas polemisch dargestellt, genau die Eigenschaften, die einen Mann ausmachen. Etwas mehr Robustheit, in manchen Situationen wenig Zurückhaltung und Impulsivität. Eigenschaften, die so manche Frau sicherlich im Idealbild eines Mannes nicht missen will.

Kommentare lesen (1)
 

St_ckelschuhe.jpgVon vielen Frauen und vor allem Männern heiß geliebt: Hochhackige Schuhe stehen als Modetrend und Sexsymbol hoch im Trend. In der Welt der Medizin herrschte allerdings lange Zeit eher Ablehnung als Befürwortung. Wurde den hochgestellten und balancierenden Füßen doch allzu oft als Resultat ein Haltungsfehler und Gelenkbeschwerden oder gar Arthritis bescheinigt.

Da es jedoch auch modebewusste Ärzte und gerade Ärztinnen gibt, hat sich nun, wie soll es auch anders sein, eine Italienische Urologin ans Werk gemacht, etwas positives über ihre Leidenschaft herauszufinden.

Maria Angela Cerruto von der Universität Verona hat Frauen unter 50 systematisch untersucht, wie weit sich das Stöckelschuhtragen auf die Beckenbodenmuskulatur auswirkt. Zugrunde liegen ihr dabei Befunde, nach denen die Fußstellung den genannten Bereich beeinflusst. Ihr Ergebnis: Die besondere Fußstellung bewirkt eine Erhöhung der Kräfte, die die Beckenbodenmuskulatur zum Kontrahieren anregt.

Ein durchaus starkes Argument in der Stiletto-Diskussion. Oft durch das Alter und beispielsweise Schwangerschaften geschwächt, hebt eine Kräftigung dieser Region nicht nur das allgemeine Wohlbefinden und beugt Inkontinenz vor, Frauen empfinden auch beim Sex größere Lust. Das tägliche Tragen könne gezielte Kräftigungsübungen der Region überflüssig machen, so Cerruto.

Sollten Sie derartige Balanceakte nicht befürworten, informieren Sie sich auf Optikur über verschiedene Übungen und deren Effekt unter http://www.optikur.de/familie/partnerschaft/sex/gymnastik/

Kommentare lesen (0)