In Zeiten einer Vollversorgung wird die Ernährung schnell zum Problem. Nur ein Drittel von dem, was wir essen, benötigen wir zum Leben. An jeder Ecke locken leckere Fast Food Angebote und die Kinder sitzen lieber den ganzen Tag vor dem Computer, als draußen zu spielen. In Deutschland sind zwei Drittel aller Männer zu dick, bei den Frauen etwas weniger. Damit liegen wir auf Platz Eins der dicksten Europäer.
Dabei sind es vor allem die Folgekrankheiten, die den Menschen zu schaffen machen; Arthrose, Atemwegsleiden, Krebs, Diabetes oder Herzinfarkt sind die häufigsten. Meistens helfen bei stark Übergewichtigen übliche Methoden, wie Diät oder Sport, nicht, um dauerhaft und vor allem schnell den akuten Risiken vorzubeugen.
Ab einem BMI von über 35 (Gewicht in kg / (Größe in cm)²) ziehen Mediziner eine Adipositas-OP in Betracht. Zwei unterschiedliche Verfahren mit verschiedener Wirkungsweise, aber gleichen positiven Effekten kommen in Frage. Zum einen das Magenband, mit dessen Hilfe der Magen nicht mehr so viel Nahrung aufnehmen kann. Zum anderen ein Bypass, der den Magen-Darm-Trakt verbindet. Damit wird die Nahrung so schnell weitergeleitet, dass der Körper sie nicht vollständig verwerten kann.
Diese Eingriffe vermögen es neuesten Studien nach, die Sterblichkeitsrate der Betroffenen um 30-40 % zu senken. Grund dafür ist nicht nur der Gewichtsverlust. Durch die Operationen werden vermehrt Hormone im Darm ausgeschüttet, die den Stoffwechsel zusätzlich anregen.
In den letzten fünf Jahren kam es zu einer Verfünffachung der Anzahl solcher Eingriffe in den Industriestaaten. Und ein Ende ist lange nicht abzusehen, auch wenn die andere Seite zwischen Fitness und Wellness ebenso zu Übertreibungen neigt.
Die gängige Vorstellung in Zeiten eines Turbokapitalismus und rasanter Globalisierung lautet: Stress, Überstunden, Konkurrenz, Druck - Burnout. Dieses „Ausbrennen” hat sich mittlerweile als ständiger Begleiter unserer Gesellschaft etabliert. Doch was ist mit der anderen Seite? Was ist, wenn ein Arbeitnehmer nicht in Arbeit ertrinkt, sondern nach ihr dürstet?
Jetzt, da die kalte Jahreszeit angefangen hat, setzen viele Menschen vermehrt auf gesunde und ausgewogene Ernährung zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte. Neben den klassischen und weithin bekannten „Vitaminbomben”, halten auch immer mehr interessante Neulinge Einzug in die Speisepläne.
Auch wenn man einige Kilos zu viel mit sich herumträgt, Bewegung schafft einen Ausgleich. So haben Forscher der University of South Carolina in einer Studie mehr als 2.500 Menschen zwölf Jahre lang auf den körperlichen Fettanteil und ihre Aktivitäten hin beobachtet. Festzustellen war, dass sich selbst Menschen mit einem höheren Anteil an Körperfett besserer Gesundheit und eines ausgeglicheneren Lebens erfreuen, als solche, die zwar dünn sind, sich aber kaum bewegen. Obendrein dient regelmäßige Bewegung dazu, das Leben zu verlängern.