Thursday 18.March.2010
 

Monatsarchiv für November, 2007

Solarium.jpgDie Sonne lässt sich immer weniger blicken und die Tage werden dunkler. Für viele ist das Solarium eine gute Alternative, um sich ihre Portion Sonnenstrahlen zu beschaffen. Wobei das Studio kein richtiger Ersatz für die Sonnenstrahlen in der Natur ist.

Vor allem die Strahlenzusammensetzung ist unterschiedlich. Die Hautkrebs verursachende UV-B-Strahlung wird im Studio herausgefiltert. Sie dringt in die Oberhaut ein und ist der Verursacher von Sonnenbrand, aber auch langfristig für den Sonnenschutz zuständig. Die UV-A-Strahlung hingegen dringt tiefer in die Haut und hat eine nicht so langwierig bräunende Wirkung. Während sie eine nur sehr geringe Sonnenbrand erzeugende Wirkung hat, liegt hier die Verantwortung für Hautalterung und Faltenbildung.

Ein großes Verbrauchermagazin hat verschiedene Sonnenstudios genauer unter die Lupe genommen und eine Reihe nützlicher Tipps vorgestellt:

Das Bundesamt für Strahlenschutz vergibt ein Gütesiegel für qualifiziertes Personal und zuverlässige Geräte, ohne das die Benutzung nicht unbedingt risikofrei sein kann. Die Beratung kommt ohne ein solches Zertifikat oft zu kurz und da nicht jede Sonnenbank für jeden Hauttypen geeignet ist, muss man sehr vorsichtig sein. Der Hauttyp I beispielsweise, zu erkennen an heller Haut, Sommersprossen und meist rotem oder blondem Haar, sollte den Besuch ganz vermeiden. Ebenso sollte das Personal unaufgefordert eine Sonnenschutzbrille aushändigen, ohne die die Augen einen erheblichen Schaden nehmen können. Geräte mit einer Strahlungsstärke von über 0,3 W/m² (an den Geräten gekennzeichnet) sind mit Vorsicht zu genießen. Diese Strahlung ist deutlich heftiger als die der Mittagssonne am Äquator! Deshalb wurde im August 2007 von der EU eine Richtlinie eingeführt, welche den Grenzwert von 0,3 W/m² bestimmt. Allerdings wirkt sich das nur auf neue Geräte aus, ältere Modelle überschreiten den Wert noch häufig. Zudem empfehlen Hautärzte und Strahlenexperten sich jährlich nicht öfter als 50 Mal der künstlichen Sonne auszusetzen. Während der direkten Benutzung sollten keinerlei Kosmetika oder Parfüms getragen werden, ebenso ist Sonnencreme ein Tabu.

Die teilweise unterschätzten aber schwerwiegenden Folgen soll nun ein Gesetz eindämmen, das die Benutzung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verbietet. Gerade in jungen Jahren ist die Haut vielerlei Strahlung ausgesetzt und besonders empfindlich.

 

Viele Fachleute raten: Wie so vieles ist auch die künstliche Sonne für ein gesundes und ausgeglichenes Leben nur in Maßen zu genießen.

 

Um Erfahrungsberichte auszutauschen oder sich weiter über das Thema zu informieren, besuchen Sie unsere Community unter www.optikur.de/community

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Mandarinen_1.jpgMandarinen sind gerade zur Weihnachtszeit ein beliebter Vitaminlieferant. Bei kaum einer Familie fehlen sie auf dem Tisch – aber kann man sie bedenkenlos genießen? Das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ hat nun in ihrer Dezember-Ausgabe 2007 genauer unter die Lupe genommen, welche Mandarinen wirklich der Gesundheit nützen und nicht das Gegenteil bewirken. Dabei testeten sie das Produkt verschiedener großer Supermärkte. Und stellten Erschreckendes fest: Besonders große Ketten, wie Aldi Süd und Rewe, bieten das Obst mit einer so starken Belastung an, dass es vom Markt genommen worden sein müsste. Norma, Real und Tengelmann lagen bei der Untersuchung im Mittelfeld. Gut abgeschnitten haben, wie zu erwarten, Bio-Supermärkte, wie Alnatura und Basic, die Mandarinen aus Spanien, Italien und Südafrika ohne Mängel anbieten. Aldi Süd reagierte prompt und hat betroffene Produkte aus dem Sortiment genommen und eine Untersuchung eingeleitet.

Wieder einmal stellt sich heraus: Günstige Massenproduktion verzichtet aus Profitgründen häufig auf eine Qualitätssicherung. Allerdings soll das nicht heißen, dass alle Produkte bei den großen Ketten günstig und damit auch gleich schlecht sind. Daraus entwickelt sich jedoch ein Zwiespalt für den Verbraucher: Gebe ich mehr für Bioprodukte aus und habe dadurch eine stets gute Qualität, oder kann ich auch ohne Bedenken günstig in großen Ketten einkaufen? An dieser Stelle ist festzuhalten, dass auch nicht alle biologischen Lebensmittel völlig frei von Zusatzstoffen sind. Selbst hier ist es den Produzenten erlaubt, geringe Mengen an Geschmacksverstärkern oder dergleichen hinzuzufügen.

Also sollte man beim nächsten Kauf vor allem auch auf Gütesiegel und die Zutatenliste achten, denn dort müssen alle Zusatzstoffe aufgelistet sein.

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Hautkrebs.jpgEtwa 120.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Hautkrebs – rund 2.000 sterben daran. Um dieser Tatsache vorzubeugen, sollen die Krankenkassen alle zwei Jahre Vorsorgeuntersuchungen für ihre Versicherten ab 35 Jahren zahlen. Diese Entscheidung fällte der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) am 15.11.2007 in Siegburg. Dieser Ausschuss besteht aus Vertretern von Krankenkassen und Ärzteschaften, die unter anderem den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen festlegen.

Vorsorgliche Untersuchungen können Hautärzte und spezialisierte Hausärzte vornehmen. Bemerkt der Arzt eine Auffälligkeit, so wird der Patient an einen Spezialisten überwiesen, der dann eine Gewebeprobe nimmt. Hautkrebs kann bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt und auch behandelt werden.

 

Zu unterscheiden sind dunkler und heller Hautkrebs. Dunkler Hautkrebs (malignes Melanom) ist besonders gefährlich, da es schnell zu einer Verteilung der Geschwüre im ganzen Körper kommen kann. Menschen mit mehr als 50 solcher Flecken wird geraten, sich monatlich selbst auf eine Vermehrung hin zu checken.

Der helle Hautkrebs kommt deutlich häufiger und in zwei unterschiedlichen Formen vor. Zum einen alters- und sonnenbedingt (Stachelzellkrebs), zum anderen das Basalzellkarzinom, welches über einen längeren Zeitraum wächst, und Gewebe und sogar die Knochen angreift.

Experten sind der Meinung, dass die Früherkennung die Sterberate von Infizierten von nun 20% auf 0% zu senken vermag. Modellprojekte in Schleswig-Holstein haben in den Jahren 2003 und 2004 schon Erfolge erkennen lassen. Von den 350.000 Teilnehmern waren 3000 an Hautkrebs erkrankt, 600 davon bösartig. Durch die frühzeitliche Erkennung konnten mehr als die Hälfte der Melanome problemlos entfernt werden.

 

Nach fünf Jahren soll erneut geprüft werden, in wieweit sich die Lage verbessert hat.

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Geld_in_den_Kassen.jpgGefährliche Spielwaren, Schlaftabletten für Kinder oder in Flaschen abgefülltes Leitungswasser, all diese Produkte zählen zu den schlechtesten Produkten des Jahres. Ihre Produzenten wurden dafür mit dem negativ Preis des Verbraucherschützer Weltverbandes Consumer International ausgezeichnet. Das Ranking wird von dem japanischen Pharmakonzern Takedo angeführt. Sie brachten ein Schlafmittel für Kinder auf den Markt. Bei den Fernsehspots für das Präparat „Rozerem“ wurde in keiner Weise auf die Gesundheitsgefahren aufmerksam gemacht, so urteilte die Jury. „Dieser Fall zeigt, wie weit einige Pharma-Unternehmen zu gehen bereit sind, um ihren Absatz zu steigern”, erklärte Consumer International.

Auch Mattel, die in diesem Jahr rund 19 Millionen Spielzeuge zurückriefen, wurde mit dem negativ Preis ausgezeichnet. Coca Cola erhielt ebenfalls einen solchen Preis, da sie versuchten in Lateinamerika und den USA ein neues Mineralwasser mit dem Namen Dasani auf den Markt zu bringen. Das an sich ist nichts Schlimmes. Problem war nur, das Wasser stammte aus derselben Quelle wie das Leitungswasser.

Es zeigt sich, dass die Konzerne nicht immer an das Wohl ihrer Kunden denken, sondern an den Gewinn, den sie mit einem Produkt machen können. Hierfür gibt es zum Glück den Verbraucherschützer Weltverband. Schade ist nur, dass die meisten Konzerne zu spät oder nur ungenügend auf einen solchen Preis reagieren.

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Erk_ltung.jpgEs bahnt sich langsam an: Halsschmerzen, eine laufende Nase und nach einiger Zeit Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Zweimal im Jahr ist jeder Deutsche durchschnittlich betroffen. Wird jeder zehnte Erwachsene in einem Grippewinter infiziert, so ist es sogar jedes dritte Kind.

Dabei muss unterschieden werden zwischen den viral bedingten und den bakteriellen Infizierungen. Da 70% der Erkältungen von Viren herrühren, ist ein Antibiotikum meist wirkungslos.

Nun soll die so genannte „AhA-Aktion“ von Bayer Vital Abhilfe schaffen. Mit dem CRP-Schnelltest soll festgestellt werden, in welcher Konzentration das C-reaktive Protein vorliegt. Ist der Wert erhöht, so ist das ein weiterer Anhaltspunkt auf eine bakterielle Infektion. Und nur dann bringt eine Antibiotikatherapie den gewünschten Erfolg.

Um weiter wirksam Infektionen therapieren zu können, startet Bayer Vital von November bis Dezember 2007 die AhA-Aktion und verteilt Informationsmaterial für Ärzte und Aufklärungsbroschüren für Patienten.

Damit es gar nicht erst zu einer Infektion kommt, gibt es zur Vorbeugung auch die viel diskutierte Grippeimpfung. Wiederholt werden muss sie jedes Jahr erneut, da sich die Viren stetig verändern. Aber auch wenn der Schutz nicht vollständig garantiert ist: Menschen ab 60 Jahren und Kinder profitieren eindeutig von der Impfung. Das hat kürzlich eine Studie einmal mehr eindrucksvoll bestätigt.

Gerade bei Risikogruppen kann eine anschließende Superinfektion (von griechisch super = über) verheerende Konsequenzen mit sich bringen. Diese Art der Infektion wird durch Bakterien ausgelöst, die vom geschwächten Immunsystem, beispielsweise während einer Erkältung, oft nicht geblockt werden können. Mit der eigentlichen Infektion nicht zusammenhängend, tritt diese Infektion also „über“ die Vorherige. Und das kann schlimme Folgen, wie Lungen-, Gehirn- und Herzmuskelentzündungen haben. Damit ist nicht zu spaßen, also lieber gleich vorbeugen.

 

Mehr Infos dazu gibt es unter http://www.optikur.de/gesundheit/krankheiten/grippe/

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