30 November, 2007
Bräune für den Winter – was Sie beim Gang ins Solarium zu beachten sollten
Allgemein
Die Sonne lässt sich immer weniger blicken und die Tage werden dunkler. Für viele ist das Solarium eine gute Alternative, um sich ihre Portion Sonnenstrahlen zu beschaffen. Wobei das Studio kein richtiger Ersatz für die Sonnenstrahlen in der Natur ist.
Vor allem die Strahlenzusammensetzung ist unterschiedlich. Die Hautkrebs verursachende UV-B-Strahlung wird im Studio herausgefiltert. Sie dringt in die Oberhaut ein und ist der Verursacher von Sonnenbrand, aber auch langfristig für den Sonnenschutz zuständig. Die UV-A-Strahlung hingegen dringt tiefer in die Haut und hat eine nicht so langwierig bräunende Wirkung. Während sie eine nur sehr geringe Sonnenbrand erzeugende Wirkung hat, liegt hier die Verantwortung für Hautalterung und Faltenbildung.
Ein großes Verbrauchermagazin hat verschiedene Sonnenstudios genauer unter die Lupe genommen und eine Reihe nützlicher Tipps vorgestellt:
Das Bundesamt für Strahlenschutz vergibt ein Gütesiegel für qualifiziertes Personal und zuverlässige Geräte, ohne das die Benutzung nicht unbedingt risikofrei sein kann. Die Beratung kommt ohne ein solches Zertifikat oft zu kurz und da nicht jede Sonnenbank für jeden Hauttypen geeignet ist, muss man sehr vorsichtig sein. Der Hauttyp I beispielsweise, zu erkennen an heller Haut, Sommersprossen und meist rotem oder blondem Haar, sollte den Besuch ganz vermeiden. Ebenso sollte das Personal unaufgefordert eine Sonnenschutzbrille aushändigen, ohne die die Augen einen erheblichen Schaden nehmen können. Geräte mit einer Strahlungsstärke von über 0,3 W/m² (an den Geräten gekennzeichnet) sind mit Vorsicht zu genießen. Diese Strahlung ist deutlich heftiger als die der Mittagssonne am Äquator! Deshalb wurde im August 2007 von der EU eine Richtlinie eingeführt, welche den Grenzwert von 0,3 W/m² bestimmt. Allerdings wirkt sich das nur auf neue Geräte aus, ältere Modelle überschreiten den Wert noch häufig. Zudem empfehlen Hautärzte und Strahlenexperten sich jährlich nicht öfter als 50 Mal der künstlichen Sonne auszusetzen. Während der direkten Benutzung sollten keinerlei Kosmetika oder Parfüms getragen werden, ebenso ist Sonnencreme ein Tabu.
Die teilweise unterschätzten aber schwerwiegenden Folgen soll nun ein Gesetz eindämmen, das die Benutzung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verbietet. Gerade in jungen Jahren ist die Haut vielerlei Strahlung ausgesetzt und besonders empfindlich.
Viele Fachleute raten: Wie so vieles ist auch die künstliche Sonne für ein gesundes und ausgeglichenes Leben nur in Maßen zu genießen.
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Mandarinen sind gerade zur Weihnachtszeit ein beliebter Vitaminlieferant. Bei kaum einer Familie fehlen sie auf dem Tisch – aber kann man sie bedenkenlos genießen? Das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ hat nun in ihrer Dezember-Ausgabe 2007 genauer unter die Lupe genommen, welche Mandarinen wirklich der Gesundheit nützen und nicht das Gegenteil bewirken. Dabei testeten sie das Produkt verschiedener großer Supermärkte. Und stellten Erschreckendes fest: Besonders große Ketten, wie Aldi Süd und Rewe, bieten das Obst mit einer so starken Belastung an, dass es vom Markt genommen worden sein müsste. Norma, Real und Tengelmann lagen bei der Untersuchung im Mittelfeld. Gut abgeschnitten haben, wie zu erwarten, Bio-Supermärkte, wie Alnatura und Basic, die Mandarinen aus Spanien, Italien und Südafrika ohne Mängel anbieten. Aldi Süd reagierte prompt und hat betroffene Produkte aus dem Sortiment genommen und eine Untersuchung eingeleitet.
Etwa 120.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Hautkrebs – rund 2.000 sterben daran. Um dieser Tatsache vorzubeugen, sollen die Krankenkassen alle zwei Jahre Vorsorgeuntersuchungen für ihre Versicherten ab 35 Jahren zahlen. Diese Entscheidung fällte der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) am 15.11.2007 in Siegburg. Dieser Ausschuss besteht aus Vertretern von Krankenkassen und Ärzteschaften, die unter anderem den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen festlegen.
Gefährliche Spielwaren, Schlaftabletten für Kinder oder in Flaschen abgefülltes Leitungswasser, all diese Produkte zählen zu den schlechtesten Produkten des Jahres. Ihre Produzenten wurden dafür mit dem negativ Preis des Verbraucherschützer Weltverbandes
Es bahnt sich langsam an: Halsschmerzen, eine laufende Nase und nach einiger Zeit Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Zweimal im Jahr ist jeder Deutsche durchschnittlich betroffen. Wird jeder zehnte Erwachsene in einem Grippewinter infiziert, so ist es sogar jedes dritte Kind.