Spröde Haare verlangen eine intensive Pflege, damit die Haarstruktur regeneriert wird.
Habe ich strapaziertes Haar?
Wenn Sie ein Fan chemischer Haarcolorationen und Sonnenanbeter sind, haben Sie höchstwahrscheinlich spröde Haare. Würde man ein solches Haar unters Mikroskop legen, würde man eine unvollständige Schuppenschicht erkennen. Einzelne Schuppen sind löchrig oder spreizen sich ab, manche sind gar abgerissen. Spliss stellt die extremste Form der Haarschädigung dar. An der Haaroberfläche wirkt das Haar stumpf, spröde und trocken. Der Glanz fehlt, denn nur eine intakte Haarstruktur kann Lichtreflexe widergeben.
Aufbauende Pflege
Strapaziertes Haar muss besonders sorgsam behandelt werden, damit es nicht zu weiteren Schädigungen kommt. Verwenden Sie ausschließlich milde Shampoos und greifen Sie zu aufbauenden Produkten, um das Haarinnere zu regenerieren. Dazu gehören unter anderem Haarkuren, Aufbauspülungen und -fluids. Diese umhüllen die Risse in der Schuppenschicht.
So wird unter anderem auch die Kämmbarkeit verbessert, das Haar ist im nassen Zustand besonders empfindlich, deshalb sollte man nicht gewaltsam an den Haaren reißen oder ziehen, um sie glatt zu bekommen.
Spitzenpflege
Besonders den Spitzen muss erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden, da diese anfällig für Spliss sind. Spülungen und Kuren sollten daher gründlich in die Spitzen einmassiert werden. Auch der Friseurbesuch, um die Spitzen zu kürzen, sollte regelmäßiges Beautyritual sein.
Hitze meiden
Heiße Föhnluft sollte für Sie abolut tabu sein, wenn Sie bereits spröde Haare haben. Starke Hitze trocknet die Haare noch mehr aus lässt sie in sich zusammenfallen.


