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Brustvergrößerung - Der weite Weg zum Traumbusen

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Die Brustvergrößerung ist eine Schönheitsoperation, bei der mit Hilfe von Implantaten aus Silikon weibliche Brüste künstlich vergrößert werden. Das Resultat wird umgangssprachlich oft Silikonbusen genannt. Es werden in Deutschland jährlich mehr als 25000 Brustimplantate eingesetzt.

Es kann sich bei einer Brustvergrößerung allerdings auch um eine medizinisch indizierte Operation handeln. Dies geschieht dann, wenn eine entstellende Fehlbildung der weiblichen Brust vorliegt. Liegen derartige Missbildungen vor, handelt es sich um eine Erkrankung im Sinne des Sozialgesetzbuches.

Durchführung und Methoden
In der Schönheitschirurgie ist die Brustvergrößerung mittlerweile die am häufigsten durchgeführte kosmetische Korrektur. Bei der Vergrößerung der weiblichen Brust werden durch einen chirurgischen Eingriff mit Gel gefüllte Implantate eingefügt. Brustvergrößerungen machen rund 80 % aller ästhetisch-plastischen Brustoperationen aus. Mittlerweile sind natürlich wirkende Ergebnisse möglich. Die Steigerung von Attraktivität und Selbstwertgefühl stehen bei der Brustvergrößerung im Vordergrund. Besonders nach einer Schwangerschaft oder einer Diät wird eine Brustvergrößerung in Erwägung gezogen. Allerdings sollte man sich vorher ausgiebig über die Risiken und Kosten einer Operation informieren.

Einsetzen des Implants
Bei der meist in Vollnarkose durchgeführten Operation wird von einem Facharzt für Plastische Chirurgie ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben und eine Implantattasche gebildet, in die das Brustimplantat eingeführt werden kann. Anschließend schiebt der Arzt das Implantat entweder teilweise unter den Brustmuskel oder er platziert es unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels. Das Brustgewebe selbst bleibt weitgehend unberührt.

Füllung des Implants
Die Hüllen werden mit Kochsalzlösung, Hydrogel oder Silikon gefüllt. Das zeitweise benutzte Sojaöl wurde wegen unzureichender chemischer Beständigkeit bereits nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen. Die Füllung mit Kochsalzlösung ermöglicht, dass das Implantat erst während der Operation nach dem Einbringen in die Operationswunde befüllt wird.

Komplikationen sind vermeidbar
Allerdings ist der Eingriff nicht unproblematisch. In bis zu 10 % aller Fälle kommt es zu einer Verhärtung des Gewebes um die Implantate herum. Nicht optimal verlaufende Operationen können asymmetrische Brüste hervorrufen, manchmal verrutschen die Implantate. Außerdem ist zu bedenken, dass die Implantate altern und meist nach zehn Jahren erneuert werden müssen. Ebenso haben etwa 2 bis 2,5 Prozent aller behandelten Patientinnen nach dem operativen Eingriff gegen eine Infektion zu kämpfen. Je besser und professioneller der Eingriff erfolgt, desto unwahrscheinlicher ist das Auftreten einer späteren Infektion.

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