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Botox - Das Nervengift oder der Faltenkiller

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Botulinumtoxin, aus dem die Firma Allergan das beliebte Mittel gegen Falten - Botox herstellt, ist ein Protein mit hoher Wirksamkeit. Es findet seinen Einsatz nicht nur in der Schönheitschirurgie, auch im medizinischen Bereich wird Botox als Mittel gegen unterschiedlichste Erkrankungen verabreicht. In Deutschland ist das Präparat für die Behandlung des Blepharospasmus (Krampf eines Augenschließmuskels, sodass die Patienten nicht selten faktisch blind sind), des halbseitigen Gesichtskrampfes und begleitender lokalisierter Dystonien sowie zervikaler Dystonien zugelassen. Auch bei starker fortbestehender primärer Achselhöhlen-Hyperhidrosis, die störende Auswirkungen auf das tägliche Leben hat und deren Beschwerden mit einer lokalen Therapie nicht gelindert werden können, wird Botox zur medizinischen Behandlung eingesetzt.

Botox lähmt die Gesichtsmuskeln

Seit 1. März 2006 ist Botox auch in Deutschland offiziell für die kosmetische Faltentherapie zugelassen. Die Wirkungsweise von Botox funktioniert folgendermaßen: Durch die Unterspritzung des stark verdünnten Präparates wird die Übertragung zwischen Nervenzelle und Muskel stark gehemmt. Dadurch kommt es zu einer starken Kontraktionsschwächung des Muskels oder seine Funktion fällt komplett aus. Die Mimik des Patienten ist dadurch deutlich eingeschränkt, es kommt zu einer stark reduzierten Faltenbildung. Denn die kleinen Fältchen im Gesicht sind die Resultate der Bewegungen der Gesichtsmuskeln und einer unaufhaltsamen Hautalterung. Zwar werden die Hautzellen immer wieder erneuert, jedoch nimmt die Qualität der Zellen, begingt durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel das Sonnenlicht, im Laufe der Jahre ab. Ein Mensch mit deutlich weniger Gesichtsmuskeln hat daher weniger Gesichtsfalten, als eine Person, die bedingt durch die starke Gesichtsmuskulatur über eine ausdruckstarke Gestik und Mimik verfügt.

Einsatz von Botox muss gut überlegt sein

Auch wenn Botox als Faltenkiller gepriesen wird, sollte man sich über eines im Klaren sein, dass es sich hierbei um ein Nervengift handelt. Die Behandlung zur Faltentherapie mit Botox sollte wohlüberlegt und nur von fachmännischer Hand ausgeführt werden. Denn ein Gramm dieses Nervengiftes reicht aus, um die Menschen einer Großstadt zu vergiften. Eine Behandlung mit Botox hält ungefähr vier Monate an. Danach muss die Thearpie wiederholt werden.
Als Nebenwirkungen, die selten auftreten, werden Schwellungen im Gesicht, vorübergehendes Unwohlsein und Kopfschmerzen angegeben. Im Einzelfall kann es auch zu Allergien oder Lähmungen von Gesichtsmuskeln kommen.

Der Einsatz von Botox wird auch in Deutschland zunehmend populärer. Sie sollten sich vor der Behandlung ein Bild über Anwendung und Methoden machen. Damit Sie in Ihrer Umgebung über die renommiertesten Experten informiert sind und ein angemessenes Beratungsgespräch führen können, bieten wir Ihnen kostenfrei und unverbindlich die Möglichkeit, dies in Erfahrung zu bringen.

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